Eintracht Frankfurt

SGE-Vorstand Hellmann sauer: Eintracht-Fans wurden "schikaniert"

Yannik Möller
Eintracht Frankfurt
Eintracht Frankfurt / Lars Baron/GettyImages
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Seitens Eintracht Frankfurt gibt es viel Kritik gegenüber Sporting. Der Klub aus Lissabon hatte lieber Teile des Stadions leer gelassen, als SGE-Fans zuzulassen. Dazu wurden Fanmärsche unnötig lang verzögert, sodass zahlreiche mitgereiste Unterstützter den Anpfiff verpassten.


Die Frankfurt-Fans sind dafür bekannt, selbst bei Auswärtsspielern der Mannschaft für eine Kulisse zu sorgen, die eher an Heimspiele erinnert. Der FC Barcelona kann davon ein Lied singen.

Vor einem solchen Szenario beim so wichtigen letzten Gruppenspieltag der Königsklasse hatte sich Eintracht-Gegner Sporting offenbar gefürchtet. Die Entscheidung des Klubs aus Lissabon: Lieber sollen im Stadion einige Plätze frei bleiben, als dass sie mit mitgereisten SGE-Anhängern gefüllt sind. Schlussendlich blieben über 10.000 Plätze unbesetzt.

"Unsere Fans wurden ein Stück weit schikaniert": Hellmann kritisiert Vorfälle in Lissabon

"Das Stadion war nicht voll, mich betrübt das", kritisierte Vorstandsmitglied Axel Hellmann (via Sport1). "Ich bin mir sicher, wir würden das anders regeln. Ich habe da eine andere Vorstellung, wie man so ein Fußballfest erlaubt."

Das sei nicht der Vorgang, den er sich wünschen würde. Dazu beklagte Hellmann den Umgang mit den Frankfurt-Fans vor Ort.

"Unsere Fans wurden ein Stück weit schikaniert auf dem Weg ins Stadion, das werden wir aufarbeiten müssen", betonte er. Der Fanmarsch wurde seitens der Polizei dermaßen in die Länge gezogen, dass etwa 800 der Anhänger den Anstoß gar nicht im Stadion mitbekommen konnten. Erst im Laufe des Spiels konnten sie das Stadion betreten. Sport1 bestätigte den Vorfall.

Dabei habe er "in der Stadt überhaupt keine Anzeichen gesehen, dass aus Fangesichtspunkten ein problematisches Spiel bevorstand": "Mein Wunsch in solchen Sachen wäre, offener damit umzugehen und mehr zuzulassen."

"So wie du in den Wald hineinrufst, schallt es auch hinaus", erklärte das Vorstandsmitglied im Anschluss. Angesichts des Sieges der Eintracht zeigte er sich darüber erfreut, "dass es so etwas gibt wie Karma".


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