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Sergio Ramos als Flop? PSG zieht ernüchterndes Fazit

Jan Kupitz
Sergio Ramos
Sergio Ramos / John Berry/GettyImages
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Die Beziehung zwischen Paris Saint-Germain und Sergio Ramos läuft noch nicht so, wie sich beide Seiten das vorgestellt hätten. PSG-Sportdirektor Leonardo zieht daher ein ernüchterndes Zwischenfazit.


Nach 16 Jahren brach Sergio Ramos seine Zelte bei Real Madrid ab, um bei PSG eine neue Herausforderung zu suchen. Seine Verpflichtung wurde unterm Eiffelturm als absoluter Coup gefeiert - faktisch ist der Transfer bislang aber das genaue Gegenteil.

Aufgrund von Verletzungen brachte es der 35-Jährige erst auf fünf Einsätze für PSG, in denen er einen Treffer sowie (natürlich) einen Platzverweis vorweisen kann. Der erhoffte Leader, der die Franzosen zum langersehnten Champions-League-Titel führt, ist er noch lange nicht. Und es ist fraglich, ob er das jemals sein wird.

Sergio Ramos
Sergio Ramos / Borja B. Hojas/GettyImages

Dementsprechend kritisch bewertet Sportdirektor Leonardo die bisherige Zeit des Spaniers. "Als wir ihn geholt haben, war er körperlich gut drauf. Doch bislang hat er nur fünf Spiele absolviert. Leider ist es nicht so gelaufen, wie wir uns das vorgestellt haben", gab der Brasilianer gegenüber L'Equipe unumwunden zu.

Es sei schwer für Ramos, aber auch für alle anderen, so Leonardo weiter. "Aber die Dinge sind klar. An dem Tag, an dem wir sagen, dass er nicht mehr spielen kann, wird es für alle klar sein. Das ist nicht der Fall", dementierte der Manager zumindest ein schnelles Ramos-Aus bei PSG, über das bereits spekuliert wurde. "Dennoch ist es für ihn kompliziert, ein Anführer zu sein, wenn er nicht spielt."

Ob Ramos seinen bis 2023 datierten Vertrag in Paris wirklich erfüllen wird, darf trotz alledem bezweifelt werden. Entsprechend kryptisch gab sich Leonardo, wie es über die Saison hinaus mit dem Abwehrstar weitergeht.

"Wir werden abwarten, bevor wir Schlussfolgerungen ziehen, die Saison ist noch nicht zu Ende", erläuterte er. "Aber ich habe keine Angst davor, für Fehler einzustehen, wenn ich welche mache. Nasser [Al-Khelaïfi] schenkt mir sein volles Vertrauen, lässt mir echte Autonomie und dafür danke ich ihm."


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