"Einiges tut weh": Sebastian Rode nennt Zeitpunkt für Karriereende

Yannik Möller
Sebastian Rode
Sebastian Rode / Alex Grimm/GettyImages
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Immer wieder sticht Sebastian Rode bei Eintracht Frankfurt als Führungsspieler heraus, was schon mehrfach für großes Lob von Oliver Glasner sorgte. Doch allzu lange will er nicht mehr spielen, denn schon jetzt "tut einiges weh", wie er erklärte.


Es gibt einige Spieler in Frankfurt, die angesichts des erfolgreichen Jahres 2022 im Fokus stehen. Dazu gehört auch Sebastian Rode, der seine Mannschaft anführt, anpeitscht und sie durch seinen Einsatz immer wieder neu motiviert. Dafür gab es auch schon das ein oder andere Sonderlob von Oliver Glasner.

Bald wird der Trainer aber auf seinen Leader verzichten müssen. Zwar noch nicht in naher Zukunft, aber zumindest zum Ende seines noch anderthalb Jahre gültigen Vertrags.

Bis 2024 will Rode noch durchziehen

Rode plant nämlich nicht, über den Vertrag hinaus noch weiter als Spieler aktiv zu sein. "Im Fußball weiß man zwar nie, aber es ist mein Plan, dass es noch so lange funktioniert", erklärte er gegenüber der Bild.

Spätestens zum Sommer 2024 ist also Schluss für den 32-Jährigen. Schon jetzt tue ihm "einiges weh", weshalb er spüre, dass er nicht noch weitere Jahre spielen kann. "Du merkst ja schon im Laufe der Rückrunde, wie es funktioniert. Oder auch jetzt, wenn du mal mehrere Wochen nicht gespielt hast. Es ist schwierig, wieder reinzukommen", gab er offen zu.

Während sein Knie die letzten Behandlungen gut angenommen hat, sei es aktuell vor allem der Rücken, der ihm etwas Probleme bereitet. Er sei mittlerweile nun einmal an einem Punkt angekommen, da "der Körper dem Ganzen Tribut zollt". Für ihn ist klar: Über 2024 hinaus wird er nur dann weitermachen, wenn er in einen Jungbrunnen fallen sollte.

Sebastian Rode
Rode und die Teamkollegen nach dem Erfolg in Lissabon / Marvin Ibo Guengoer - GES Sportfoto/GettyImages

Was er dann machen werde, wenn er die Fußballschuhe an den Nagel hängt, weiß er noch nicht. Mit Markus Krösche habe es zwar einen kurzen Austausch gegeben, ob er sich einen anschließenden Job bei der SGE vorstellen könnte, doch besprochen wurde dahingehend noch nichts.

"Ich bin noch in der Findungsphase. Erst einmal will ich dann Abstand gewinnen vom Fußball, einfach mal in den Tag leben. Denn selbst der Urlaub ist ja geprägt von Laufeinheiten und Aufpassen, dass du nicht zunimmst. Ich freu‘ mich einfach darauf, die Freizeit zu genießen mit den Kindern", betonte er seine erste Priorität.

Doch bis es soweit ist, werden noch einige Spiele gespielt. Für die Eintracht und auch Coach Glasner ist klar: Solange Rode noch vernünftig aufspielen kann, wird er ein wichtiger Bestandteil der Mannschaft sein.


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