Schwerer Vorwurf nach Arsenal-Sieg: Hat Arteta die Familie von Porto-Coach beleidigt?

Arsenal hat sich in einem hitzigen Achtelfinal-Duell gegen Porto im Elfmeterschießen durchgesetzt und steht in der Champions League unter den letzten Acht. Nach dem Schlusspfiff musste sich Trainer Mikel Arteta einen schweren Vorwurf gefallen lassen.

Mikel Arteta freute sich über das Weiterkommen in der Königsklasse
Mikel Arteta freute sich über das Weiterkommen in der Königsklasse / Marc Atkins/GettyImages
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Zum ersten Mal seit 2010 hat es der FC Arsenal geschafft, das Viertelfinale der Champions League zu erreichen. Dafür mussten sich die Gunners aber noch im Elfmeterschießen gegen den FC Porto durchsetzen, im Anschluss an eine teils hitzige und sehr emotionale Partie am Dienstagabend.

In der Verlängerungen waren etwa Kai Havertz und Sergio Conceicao aneinander geraten. Der deutsche Nationalspieler hatte dem Trainer des FC Porto einen leichten Schubser verpasst. Nach dem Spiel geriet auch Mikel Arteta in den Fokus, als die Emotionen nochmals hochkochten und er Leandro Trossard vor ein paar wütenden Porto-Spielern schützen wollte.

Harter Vorwurf gegen Arteta: Hat er die Familie des Porto-Trainers beleidigt?

Anschließend folgte ein schwerer Vorwurf von Conceicao gegenüber Arteta. "Arteta drehte sich während des Spiels zur Bank und beleidigte meine Familie auf Spanisch", beschwerte er sich auf der Pressenkonferenz.

Conceicao weiter: "Ich habe ihm gesagt, dass die Person, die er beleidigt hat, nicht mehr unter uns weilt. Er soll sich darum kümmern, seine Mannschaft zu trainieren, die mehr als genug Qualität hat, um viel besser zu spielen."

Zu den genauen Vorwürfen äußerte sich Arteta nicht. Er ging viel mehr auf die grundsätzliche Emotionalität an der Seitenlinie ein und erklärte: "Es steht viel auf dem Spiel, du verteidigst deine Mannschaft bei jeder Entscheidung. Du willst, dass jede Entscheidung in deine Richtung geht, und das ist Teil des Spiels."


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