VfL Wolfsburg

Schmadtke mit Ansage: Wolfsburg-Team "mehr denn je in der Pflicht"

Yannik Möller
Jörg Schmadtke
Jörg Schmadtke / Stuart Franklin/GettyImages
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Die derbe Klatsche vom VfL Wolfsburg gegen Borussia Dortmund war die Peinlichkeit des letzten Spieltags. Im Hinblick auf den noch nicht ganz sicheren Klassenerhalt gab es nun eine knallharte Ansage von Jörg Schmadtke.


Schlechtes Verteidigen und ein Überrumpeln seitens des BVB hin oder her: Manch ein Gegentreffer, den sich Wolfsburg am Samstag in Dortmund fing, sah schon beinahe nach Arbeitsverweigerung und Absicht aus.

Die 1:6-Packung aus VfL-Sicht, darunter fünf Gegentore in einer Halbzeit und innerhalb von lächerlich anmutenden 14 (!) Minuten, sorgte dafür, dass der Klub im Hinblick auf den Klassenerhalt nochmal ins Zittern gerät.

Zwar sind es bei noch vier offenen Spieltagen eigentlich gemütliche sechs Zähler Abstand zum Relegationsplatz. Doch ist das einerseits gewiss nicht der Anspruch von Wolfsburg, und zum anderen ein durchaus trügerisches Polster.

Zumal es noch gegen drei Teams aus der oberen Tabellenhälfte geht, am letzten Spieltag beispielsweise gegen den FC Bayern - und noch das Duell gegen den derzeit Tabellensechzehnten des VfB Stuttgart aussteht. Partien, die durchaus noch für die ein oder andere Schweißperle sorgen können.

Schmadtke nimmt die Mannschaft in die Pflicht: VfL-Team hat "keine Ausreden mehr"

Deshalb sah sich nun Jörg Schmadtke dazu genötigt, nochmals mit einer knallharten Ansage an sein Team in den Fokus zu rücken. "Die Mannschaft muss jetzt gegen Mainz liefern. Es geht jetzt darum, sich auf das Spiel zu konzentrieren und sich darauf vorzubereiten, um nichts anderes", erklärte der Sport-Geschäftsführer (Zitate via Bild).

Dabei wurde er sehr deutlich: "Die Mannschaft steht jetzt mehr denn je in der Pflicht."

Jörg Schmadtke
Schmadtke richtet den Fokus auf das Team (Archivbild) / RONNY HARTMANN/GettyImages

Bemerkenswert ist dabei, dass er Florian Kohfeldt völlig aus der Schusslinie nimmt. Immerhin ist der Trainer auch nicht unumstritten. Seit der anfänglichen Serie taumelt der Klub unter seiner Leitung von Spieltag zu Spieltag. Vollends überzeugende Auftritte bleiben Mangelware.

Nun gebe es "keine Ausreden mehr", so Schmadtke weiter. Dabei versuchte er auch, die BVB-Klatsche als "elementaren Einschnitt" zu sehen, der dafür sorgen kann, im Endspurt der Saison nochmal "zu sensibilisieren".

Dementsprechend möchte der 58-Jährige sehen, dass diese als Weckruf interpretierte Niederlage für die richtige Reaktion sorgt. Ansonsten wird es nochmal ungemütlich bei den Wölfen...


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