Schalke Transfers: Kommt im Winter noch ein Stürmer?

Florian Fischer
Filip Stojilkovic (l.) stürmt aktuell für den FC Sion.
Filip Stojilkovic (l.) stürmt aktuell für den FC Sion. / RvS.Media/Basile Barbey/GettyImages
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Der FC Schalke 04 ist noch nicht wieder in der Bundesliga angekommen. Die Knappen rangieren derzeit auf dem 16. Tabellenplatz und Trainer Frank Kramer steht bereits in der Kritik. Hinzu kommt, dass die fünf Angreifer im aktuellen Kader noch nicht zünden. Deshalb zeigen die Königsblauen wohl Interesse an einem Schweizer Junioren-Nationalspieler.


Am vergangenen Samstag gegen Bayer Leverkusen (0:4) setzte Schalke-Coach Frank Kramer auf eine Doppelspitze mit Simon Terodde und Sebastian Polter - mal wieder. Spätestens seit dem Debakel in der BayArena gilt diese Option als gescheitert.

Beide können bisher nicht an ihre Form der vergangenen Saison anknüpfen, als Terodde die Schalker mit 30 Toren zurück ins Oberhaus schoss und Polter zehn Treffer für seinen Ex-Verein VfL Bochum erzielte. Die drei weiteren Angreifer Marius Bülter, Jordan Larsson und Kenan Karaman konnten oder durften sich bislang ebenfalls nicht in Szene setzen.

Schalke hat Mitspieler von Mario Balotelli im Visier

Deshalb könnten sich die Königsblauen in der Winterpause nochmals um Verstärkung bemühen. Heißester Kandidat: Filip Stojilkovic vom FC Sion. Beim Tabellenfünften der Super League stürmt der Schweizer U21-Nationalspieler an der Seite von Italien-Star Mario Balotelli und befindet sich in Topform. In den ersten zehn Ligaspielen traf der frühere Hoffenheimer bereits fünfmal und bereitete zwei weitere Tore vor.

Wie die Bild berichtet, gab es bereits vor der Saison Kontakt zum 22-Jährigen. Nun ist das Interesse wieder aufgeflammt. "Schalke hat mir ein Angebot unterbreitet. Ein attraktiver Verein, für den ich gerne spielen würde", sagte Stojilkovic und ergänzte: "Derzeit konzentriere ich mich voll auf Sion. Was im Winter passiert, werden wir sehen..."

Allerdings dürfte der Knipser nicht so günstig zu bekommen sein (Vertrag bis 2023 plus Option auf ein weiters Jahr) und die mangelnde Finanzkraft der Knappen könnte einen Strich durch die Rechnung machen. Vor allem, wenn sich der Verein von Trainer Frank Kramer trennt. Denn dann müsste der klamme Klub, Kramer, Ex-Trainer Dimitrios Grammozis und einen neuen Chefcoach bezahlen.

Ohnehin sollte man sich auf Schalke eher fragen, warum sich die Stürmer derzeit nicht wirklich in Szene setzen können. Ein wichtiger Grund dafür ist sicherlich die destruktive Spielweise unter Kramer...


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