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FC Schalke 04

Schalke-Transfers: "Bewegung" bei Kabak - Mascarell nicht nach Moskau

Yannik Möller
Omar Mascarell zählt zu Schalkes Verkaufskandidaten
Omar Mascarell zählt zu Schalkes Verkaufskandidaten / Christof Koepsel/Getty Images
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Noch ist nicht viel passiert auf der Abgabeseite des FC Schalke, doch das soll sich bald ändern. Rouven Schröder hofft auf "Bewegung" im Fall Ozan Kabak, während es für Omar Mascarell nicht nach Moskau geht. Auch bei Amine Harit, Rabbi Matondo und Co. scheint sich langsam was zu tun.


Die neue Mannschaft hatte Schalke 04 sehr früh zusammen. Punktuelle Verstärkungen, wie nun durch Leihspieler Rodrigo Zalazar, gibt es noch. Auch hat man sich bereits von zahlreichen Spielern verabschiedet. Diejenigen, die etwas Geld einbringen sollten und auf den dickeren Verträgen sitzen, sind jedoch noch immer mit an Bord.

Sportdirektor Rouven Schröder erklärte bereits letzte Woche, dass er erst zur zweiten August-Hälfte mit mehr Action rechnet. Immerhin wird das Zeitfenster für die wechselwilligen Spieler ebenfalls kleiner.

Von Kabak bis Matondo: Der Stand auf Schalkes Abgabeseite

Bei Ozan Kabak etwa betont er, es sei "weiter Bewegung" drin. Die Bild fügt im Rahmen eines "Ladenhüter-Checks" hinzu, in der Premier League seien weiterhin vor allem Leicester City und Newcastle United interessiert. Ohnehin gilt England als das Transfer-Ziel des jungen Innenverteidigers. Doch kurz vor einem Verkauf steht man bei ihm noch immer nicht.

Auch bei Omar Mascarell ist die zuletzt aufkeimende Spur verblasst. Lok Moskau hatte sich nach dem Spanier erkundigt. Dem Bericht nach ist der Klub aus Russland aber nicht weiter im Rennen. Der Fokus läge durch den als Berater agierenden Ralf Rangnick viel mehr auf jungen entwicklungsfähigen Spielern. Dazu gehört der 28-Jährige nicht mehr.

Ozan Kabak
Ozan Kabak soll Schalke noch um die 15 Millionen Euro einbringen / Pool/Getty Images

Die königsblaue Hoffnung soll nun auf Valencia liegen. Schon mehrmals wurde den Fledermäusen nachgesagt, ein Auge auf Mascarell geworfen zu haben. Dieser will ohnehin zurück in die Heimat. Doch dafür müsste die häufig zitierte Bewegung eintreten. Noch soll nichts konkret sein.

Durchaus möglich, dass der defensive Mittelfeldspieler dann gegen einen Bekannten antreten muss. Villarreal wird nämlich wieder genannt, wenn es um Amine Harit geht. Schon im Winter gab es Kontakt zueinander, das scheint nun erneut der Fall zu sein. Eine vorige Spur, die zum französischen Meister OSC Lille führte, wird wohl kälter. Schröder sagt: "Bei Amine und Omar sprechen die Klubs weiterhin mit den Beratern. Es ist ein Geduldsspiel."

Ein solches sollte bei Matija Nastasic alsbald ein Ende haben. Bereits seit Wochen wird er mit einer Rückkehr zu AC Florenz in Verbindung gebracht. Der Verein soll sich mit ihm soweit einig sein, doch mit S04 gibt es noch Gesprächsbedarf. So dürfte vor allem noch zu klären sein, ob noch eine kleine Ablösesumme gezahlt wird, oder ob der Innenverteidiger ohne Geld von dannen zieht.

Rabbi Matondo
Bei Stoke City kam Rabbi Matondo kaum zum Zug / Malcolm Couzens/Getty Images

Einer, der eher selten aufgezählt wird, wenn es um die Wechselkandidaten geht, ist Rabbi Matondo. Dennoch gehört er dazu. Unter Dimitrios Grammozis wird er keine Rolle spielen. Das liegt nicht zuletzt an der Rolle als Flügelspieler, die es in seinem System nicht gibt. Der Bild nach soll er ein weiteres Mal verliehen werden.

Seine Leih-Saison bei Stoke City verlief alles andere als optimal. Im Sinne seiner Entwicklung wäre es notwendig, zusammen nun ein deutlich besseres Händchen zu beweisen.

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