FC Schalke 04

Schalke-Torwart Alexander Schwolow träumt vom Derby-Sieg

Florian Fischer
Alexander Schwolow bestreitet am Samstag sein erstes Revierderby gegen den BVB.
Alexander Schwolow bestreitet am Samstag sein erstes Revierderby gegen den BVB. / Christian Kaspar-Bartke/GettyImages
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Auf Alexander Schwolow kommt am Samstag das erste Revierderby als Schlussmann des FC Schalke 04 zu. Seine Mannschaft sieht er in der Außenseiterrolle.


Seit dieser Saison ist Alexander Schwolow die neue Nummer eins beim FC Schalke 04. Die Knappen liehen den Schlussmann vom Ligakonkurrenten Hertha BSC für ein Jahr aus. Am Samstag bestreitet der 30-Jährige sein erstes Revierderby gegen Borussia Dortmund.

Zwar gehen die Königsblauen als Außenseiter in die Partie um 15.30 Uhr, aber träumen ist dennoch erlaubt. "Vor dem Spiel könnte man sagen, dass wir als Aufsteiger gegen diesen teureren und möglicherweise individuell stärkeren Kader auch mit einem Unentschieden zufrieden sein könnten. Klar ist aber, dass wir gewinnen wollen. Immer! Auch in Dortmund. Dafür sind wir Leistungssportler. Unsere Fans lechzen nach einem Derbysieg, es ist unser aller Traum, dort zu gewinnen", sagte Schwolow in einem Interview mit dem kicker.

Schwolow rechnet mit intensiver Partie

Angst, dass der BVB den Rivalen überrennen könnte, hat der Keeper des S04 nicht. "Ich gehe insbesondere nach unseren jüngsten Spielen gegen Bochum und Stuttgart davon aus, dass wir auch in Dortmund wieder gut verteidigen und keine 40 Torschüsse zulassen werden. Wir sind Außenseiter, aber trotzdem selbstbewusst", erklärt der ehemalige Freiburger, der 2020 schonmal kurz vor einem Wechsel ins Ruhrgebiet stand.

Bei einem ist sich Schwolow allerdings sicher: der frühere U-Nationaltorwart rechnet mit einem intensiven Spiel für seine Mannschaft: "Dortmund hat eine sehr ballsichere Mannschaft, die den Ball immer in ihren Reihen haben will. Da wird viel Laufarbeit auf uns zukommen, in den Zweikämpfen müssen wir noch wachsamer und aggressiver sein. Wir dürfen nicht passiv werden. Wenn wir aktiv sind, müssen wir nicht so viel hinterherlaufen."


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