Schalke: Reis mit pessimistischer Prognose für Zalazar-Comeback

Jan Kupitz
Rodrigo Zalazar
Rodrigo Zalazar / BSR Agency/GettyImages
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Seit Anfang Oktober muss der FC Schalke auf Rodrigo Zalazar verzichten. Eine Rückkehr zum Auftakt des neuen Jahres ist unwahrscheinlich...


Mit der Verpflichtung von Thomas Reis hat sich der S04 auf die Fahne geschrieben, vermehrt einen spielerischen Ansatz zu verfolgen - ganz im Gegensatz zur Zeit unter Frank Kramer, der bevorzugt mit langen, hohen Bällen operieren ließ.

Einer, der von diesem Trainerwechsel besonders profitieren würde, ist Rodrigo Zalazar, der unter Kramer keine wichtige Rolle eingenommen hatte. Der spielfreudige Uruguayer wäre für das Reis-System wie gemacht, muss aufgrund eines Mittelfußbruchs, den er sich vor über zwei Monaten zugezogen hat, aber weiterhin pausieren.

Wie es scheint, wird seine Rückkehr auch noch ein paar Wochen dauern. "Es kommt immer darauf an, wie der Heilungsverlauf ist und wie sich der Fuß verhält, wenn er wieder zum ersten Mal gegen den Ball getreten hat. Ich bin da kein Arzt", gab sich Reis gegenüber der WAZ zurückhaltend.

Was der S04-Coach zumindest mit Gewissheit sagen konnte: "Es wird aber definitiv noch dauern, sodass er in den ersten Spielen 2023 definitiv nicht zur Verfügung stehen wird." Dabei, so Reis weiter, hätte er Zalazar "gern so früh wie möglich dabei."

Momentan ist aber nicht einmal eine Rückkehr ins vollständige Mannschaftstraining absehbar. In diesem Jahr werde es definitiv nicht mehr dazu kommen, so Reis. Und auch danach brauchen die Königsblauen wohl noch ein wenig Geduld: "Damit lehne ich mich schon weit aus dem Fenster, aber ich denke, auch das wird eng."


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