FC Schalke 04

Schalke: Grammozis über Sorgenkind Ranftl

Jan Kupitz
Reinhold Ranftl
Reinhold Ranftl / Christof Koepsel/GettyImages
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Nach den Ausfällen von Mehmet Can Aydin und Andreas Vindheim sollte nun die Stunde von Reinhold Ranftl schlagen - oder doch nicht? Dimitrios Grammozis wollte dem Österreicher keine Stammplatzgarantie geben.


Der FC Schalke hat gleich drei Rechtsverteidiger in seinem Kader. Da mit Aydin und Vindheim die beiden präferierten Optionen allerdings ausfallen, bleibt nur noch Ranftl übrig. Man sollte meinen, dass sich der 30-Jährige angesichts der Ausfälle seiner Konkurrenz in den kommenden Wochen beweisen darf - Dimitrios Grammozis fand vor dem Spiel bei Fortuna Düsseldorf jedoch ziemlich klare Worte in Richtung des Österreichers.

"Er ist eine Option. Er weiß genau wie wir, dass er besser performen kann", machte Grammozis (via WAZ) Druck auf Ranftl, erklärte aber auch etwas beschwichtigend: "Es gibt Spieler, die längere Zeit brauchen, um sich an ein neues Umfeld zu gewöhnen. Bei ihm war nicht alles schlecht."

Allerdings war eben auch lange nicht alles gut, weshalb es insbesondere im Fanlager schon ziemlich viel Kritik am Sommerneuzugang gab. Grammozis vermied es daher, Ranftl trotz der Ausfälle von Aydin und Vindheim eine Garantie für die Startelf zu geben. "Es gibt zwei, drei Optionen", ließ er sich alle Möglichkeiten offen.

Sollte es für Ranftl gegen die Fortuna tatsächlich nicht für die Anfangsformation reichen, wäre das aber schon eine deutliche Ohrfeige für den 30-Jährigen. Wann, wenn nicht in dieser Situation, sollte er denn dann noch für S04 zum Einsatz kommen?

"Wir haben hier nicht die Zeit: 'Wir schauen mal, wir schauen mal...' Entweder wird es mit Reini sein, vielleicht auch ohne. Wir haben ihn aber nicht abgeschrieben", sagte Grammozis über seinen Schützling.

Nach diesen Worten darf man wohl mit Fug und Recht behaupten, dass der Rechtsverteidiger angezählt ist. Nun muss er liefern!

Apropos liefern: Geht es nach Grammozis, dann muss sich auch Rodrigo Zalazar wieder steigern. "Rodri hat seine Position nicht sicher. Er hat zuletzt nicht top performt", stellte der Schalke-Coach klar, "das weiß er auch, er ist da selbstkritisch genug. Marc Rzatkowski hat zum Beispiel super trainiert, ist jetzt fit. [Yaroslav] Mikhailov trainiert auch gut."


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