Deshalb trennt sich Schalke von Co-Trainer Molinari

Yannik Möller
Beniamino Molinari
Beniamino Molinari / Andreas Rentz/GettyImages
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Im Vorlauf zur Rückrunde räumt Thomas Reis auch innerhalb des Trainerteams von Schalke 04 auf. Eine weitere Konsequenz: Der Klub und Co-Trainer Beniamino Molinari gehen ab sofort getrennte Wege.


Mit einem neuen Cheftrainer gehen immer Veränderungen einher. Insbesondere natürlich im Hinblick auf die Mannschaft. Dort werden sich in der Regel sogar größere Veränderungen erhofft, etwa in der Spielweise oder auch was das Personal betrifft.

Im Falle von Schalke sind aber auch Änderungen am Trainerteam selbst nötig gewesen. Weil Frank Kramer im vergangenen Sommer keinen eigenen Assistenten mitbringen durfte und sich stattdessen in das vorhandene Team integrierte, durfte Thomas Reis nun Markus Gellhaus mit nach Gelsenkirchen bringen.

Dadurch wurde das Team um das Team aber viel zu groß - insbesondere für die Bank. So wurde unter der Woche entschieden, dass neben Mike Büskens auch Matthias Kreutzer und Beniamino Molinari ihren Platz räumen und auf die Tribüne umziehen müssen.

Vertragsauflösung zwischen Schalke und Molinari

Molinari wird diesen Umzug aber gar nicht erst antreten. Wie Königsblau am Samstag mitteilte, gehen Klub und Co-Trainer ab sofort getrennte Wege.

Der 42-Jährige war nachträglich von Kramer ins Team geholt worden und in entsprechender Weise mit ihm verbunden. Offenbar sah Reis keinen Vorteil einer weiteren Zusammenarbeit. Ohne sein Zutun oder gegen seinen Willen hätte sich S04 wohl kaum von ihm getrennt.

"Eine Neuverteilung der Aufgaben, so wie wir sie im Trainerteam vorgenommen haben, schließt häufig auch personelle Veränderungen mit ein", erklärte Peter Knäbel diesen Schritt (via WAZ). "Thomas war es ein großes Anliegen, ein persönliches Gespräch mit Beniamino zu führen und ihm die Situation zu erläutern. [...] Wir bedanken uns bei ihm für seine stets professionelle und engagierte Arbeit."

Kurzum: Der eigentlich bis zum Sommer 2024 datierte Vertrag wurde aufgelöst, wodurch sich das Trainerteam etwas verkleinert. Molinari bedanke sich ebenfalls für die gemeinsame Zeit, die er "in guter Erinnerung halten" werde.


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