FC Schalke 04

"Schalke halt": Büskens über Unruhe um seine Person

Yannik Möller
Mike Büskens
Mike Büskens / Christof Koepsel/GettyImages
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In den letzten Wochen ging es rund um Schalke 04 auch öffentlich immer mal wieder um die Rolle von Mike Büskens. Nun hat sich der Co-Trainer selbst zu Wort gemeldet und seine Rolle in der "dritten Reihe" betont.


Seit dem Abschluss der vorigen Saison spielt Mike Büskens öffentlich, rund um den FC Schalke, eine große Rolle.

Sobald er mit Königsblau als Zweitliga-Meister den Aufstieg erreicht hatte, stellten sich automatisch wichtige Fragen: Muss er jetzt Cheftrainer bleiben? Welcher Trainer setzt sich vor einen so erfolgreichen Interimscoach? Oder muss er gar gänzlich aus der Profi-Abteilung verschwinden, um den Restart in der Bundesliga aufgrund der personellen Konstellation nicht zu gefährden?

Fragen, die insofern unbeantwortet werden bleiben mussten, weil es selbstredend nie einen Vergleichswert zu einer etwaigen Ohne-Büskens-Zeit gab.

Allerdings wurde auch etwas Kritik laut. Rouven Schröder wollte im Sommer unbedingt weiter auf das Trainerteam setzen und erlaubte es dem neuen Coach daher auch nicht, sein eigenes Team mitzubringen. Das Resultat: Frank Kramer blieb als Option übrig. Eine Geschichte, die schnell erzählt ist.

Fragen und Kritik rund um Büskens: Co-Trainer meldet sich zu Wort

So kam eine neue Frage auf: Ist Büskens innerhalb des Trainerteams zu mächtig, insbesondere aufgrund seiner Reputation innerhalb des Klubs?

Nun hat sich der 54-Jährige erstmals auch selbst zu diesen Themen geäußert. Bei Instagram postete er ein Bild mit Mehmet-Can Aydin und leitete ein: "Die vergangenen Schalker Wochen waren mal wieder intensiv, kräftezehrend, emotional. Schalke halt."

Zunächst erklärte er, wie unzufrieden man mit der tabellarischen Ausgangslage sei, dass aber noch alle Chancen offen wären. Dann sprach er Themen an, die ihn persönlich "geärgert" haben. Damit meinte er vermeintliche Streitthemen rund um Autos oder Kuchen. "Und überraschenderweise, zumindest für mich, [ging es] immer wieder gerne auch mal um Mike Büskens und die Plätze auf der Bank", führte er weiter aus.

Mike Bueskens, Thomas Reis
Büskens (li.) im neuen Trainerteam mit Thomas Reis / Christof Koepsel/GettyImages

Um noch weitere Unruhe innerhalb der Saison zu vermeiden, habe er sich erst jetzt selbst zu Wort melden wollen. Dann betonte er: "Meine Rolle und Funktion beim Verein meines Herzens, wurde vom Verein und mir, Anfang März 2021, klar definiert und kommuniziert."

Er solle "im neuen Schalker Weg" der "Hermann Gerland von Schalke sein" - und zwar "in der dritten Reihe". Es sei klar festgehalten, dass er als "Schnittstelle zwischen den 'jungen Wilden' und den 'erfahrenen Hasen' agiert". Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Zwar helfe er auch gerne grundsätzlich als Co-Trainer aus, wenn er gefragt wird, doch machte er klar, dass seine Rolle eigentlich ein ganzes Stück kleiner ist, als die eines normalen Trainer-Assistenten. "Ich brenne uneingeschränkt für die nächste Generation Schalker Knappen", so Büskens deutlich.

Für ihn sind die Diskussionen um sein Amt, seine angebliche Macht bei S04 und dass er womöglich ein Problem für die Arbeit bei den Profis sein soll, keineswegs verständlich.

Auch Gerald Asamoah, der als Leiter der Profi-Abteilung neben Büskens auf der Bank sitzt, hatte gegenüber der WAZ klargestellt: "Buyo war nie ein Problem für Schalke und wird nie ein Problem sein. [...] Er blüht in seiner aktuellen Aufgabe, die jungen Spieler zu begleiten, richtig auf."


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