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FC Arsenal

Ex-Schalker Kolasinac vor Wechsel innerhalb der Premier League

Yannik Möller
Sead Kolasinac bei Arsenal ohne Rolle
Sead Kolasinac bei Arsenal ohne Rolle / Chloe Knott - Danehouse/GettyImages
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Beim FC Arsenal spielt Sead Kolasinac auch nach seiner Sommer-Rückkehr von Schalke keine Rolle mehr. Nun scheint es innerhalb der Premier League die Möglichkeit für einen Wechsel zu geben.


Schon länger liegt sie auf Eis, nun wird die Zusammenarbeit zwischen dem FC Arsenal und Sead Kolasinac wohl ein Ende finden. Bereits in der Rückrunde der letzten Saison hatte er seinen Stammplatz und wichtige Rolle verloren, saß so gut wie nur noch auf der Bank.

Ein Bild, das sich auch in den letzten Monaten wiederholt hat. In der Premier League kam er zu gerade mal zwei Einsätzen: am dritten Spieltag noch aus der Startelf heraus, dazu eine Einwechslung für wenige Minuten. Auch wenn er zuletzt mit einer Sprunggelenksverletzung ausfiel, unter Trainer Mikel Arteta spielt der Bosnier überhaupt keine Rolle mehr.

Sead Kolasinac
Die letzte Rückrunde verbrachte Kolasinac bei S04 / Matthias Hangst/GettyImages

Da gleichzeitig auch sein Vertrag am Ende der Spielzeit ausläuft, steht der Abschied von den Gunners an. Offenbar gibt es die Möglichkeit innerhalb der Liga zu wechseln. So schreibt der britische Telegraph vom Interesse des FC Watford am Linksverteidiger (via transfermarkt). Kolasinac soll zu den Kandidaten gehören, denen Trainer Claudio Ranieri eine Verstärkung der Defensive zutrauen würde.

Das ist auch dringend nötig, stehen die 'Hornets' zurzeit auf dem 17. Tabellenplatz. Nur zwei Punkte trennen den Klub vom ersten Abstiegsplatz, auf dem aktuell Burnley steht. Mit 31 Gegentoren nach 16 Partien hält Watford, passend zum Rang, die bislang viertschlechteste Abwehr.

So deutet sich für den 28-Jährigen erneut eine neue sportliche Heimat an. Die letzte Rückrunde hatte er noch bei Schalke 04 verbracht. Schon diese Leihe kam nur aufgrund seiner fehlenden Bedeutung für Arsenal zustande. Geholfen hatte es schlussendlich aber nicht, der Abstieg der Knappen konnte nicht mehr verhindert werden.

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