FC Schalke 04

Schalke konnte Itakura nicht weiterverkaufen

Yannik Möller
Ko Itakura
Ko Itakura / Koji Watanabe/GettyImages
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Noch immer schmerzt auf Schalke der notwendige Abschied von Ko Itakura. Ihn zu verpflichten, um ihn dann mit Transferplus weiterzuverkaufen, war allerdings keine Möglichkeit. Entsprechend kam es zur laut Rouven Schröder emotionalen Trennung.


Die Kaufoption, die bei etwa sechs Millionen Euro lag, war für Schalke einfach zu viel: Trotz des sportlich unbestrittenen Mehrwerts und einer schnellen Identifikation mit Klub und Umfeld, konnte Ko Itakura nicht gehalten werden.

Eine Frage, die rund um die noch ausstehende Entscheidung vor wenigen Wochen häufig diskutiert wurde: Wenn es doch einige weitere Interessenten gibt, warum gibt S04 die sechs Millionen Euro nicht zumindest aus, um ihn dann etwas teurer wieder verkaufen zu können? Dieser Vorgang hätte de facto sichere Einnahmen bedeutet.

Dadurch wäre der Japaner zwar auch nicht für Königsblau aufgelaufen, doch jede einzelne Million macht bei den Gelsenkirchenern dieser Tage einen großen Unterschied.

Ko Itakura
Itakura wird vermutlich in Gladbach aufschlagen / Koji Watanabe/GettyImages

Die Bild berichtet nun, dass ein solcher Vorgang schlichtweg nicht möglich war. Schuld daran: Ein Passus im mit Manchester City geschlossenen Vertrag. Demnach würden speziell englische Klubs besonders auf eine derartige Weiterverkaufs-Sperre achten. Grundsätzlich logisch, will der Leihklub doch nicht unnötig die Chance auf eigenen Profit verpassen.

Bei Thomas Ouwejan hingegen soll es anders sein. Zum Saisonende wurde er via Kaufpflicht für zwei Millionen Euro von AZ Alkmaar verpflichtet - nun könnte er für eine höhere Summe theoretisch direkt wieder verkauft werden.

"Schmerzt unglaublich": Schröder erklärt emotionales Itakura-Aus

Den Abschied von Itakura beschrieb Rouven Schröder als emotional. "Natürlich schmerzt uns sein Abgang unglaublich", erklärte er gegenüber der Sportbild.

Er selbst habe ihn in einem Videogespräch über die schwere Entscheidung informiert: "Es war von beiden Seiten sehr emotional. Das zeigt einfach, was hier im vergangenen Jahr entstanden ist. Und wie sehr sich Spieler mit unserem Verein identifizieren."

Aktuell scheint Borussia Mönchengladbach die Nase beim Defensivspieler vorne zu haben. Sollte er rechtzeitig wechseln, würde er sein erstes Auswärtsspiel mit seinem neuen Klub ausgerechnet in der Veltins-Arena spielen.


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