FC Schalke 04

"Wir sind auf dem richtigen Weg" - Schalke senkt den Schuldenberg!

Simon Zimmermann
Christina Rühl-Hamers (2. v. r.) hat gute Geschäftszahlen präsentiert
Christina Rühl-Hamers (2. v. r.) hat gute Geschäftszahlen präsentiert / Christof Koepsel/GettyImages
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Der FC Schalke 04 hat am Dienstag seine Geschäftszahlen für 2021 veröffentlicht. Finanzvorständin Christina Rühl-Hamers sieht Königsblau "auf dem richtigen Weg". Die Knappen konnten trotz Corona ihre Verbindlichkeiten reduzieren.


In einer Mitteilung des Klubs heißt es, es sei gelungen "die wirtschaftliche Handlungsfähigkeit des Vereins zu stärken und zentrale Kennzahlen im Vergleich zum Vorjahr signifikant zu verbessern".

Konkret bedeutet das, der Verlust im Geschäftsjahr 2021 wird zwar auf 17,8 Millionen Euro beziffert - damit habe man auf Schalke allerdings gerechnet. Im Vergleich zum Vorjahr fällt dieser deutlich geringer aus. 2020 waren es noch 52,6 Millionen Euro Minus!

Die Gesamtverbindlichkeiten wurden von rund 217 Millionen Euro auf 183,5 Millionen Euro gesenkt (- 33 Mio. Euro). Die reinen Finanzverbindlichkeiten wurden von 8,4 auf 140,6 Millionen Euro reduziert.

2021 lag der Umsatz des FC Schalke bei 167,1 Millionen Euro und damit nur leicht unter dem Vorjahresniveau von 174,7 Millionen Euro. In diese Rechnung mit einfließen muss allerdings das Corona-Geschehen, so Rühl-Hamers:

"In der Rückrunde 2020/2021 konnten wir wegen der COVID-19-Restriktionen kein einziges Ticket verkaufen, mussten nach dem Abstieg trotz stark sinkender Einnahmen einen historisch einmaligen Kaderumbau vollziehen und gleichzeitig die wirtschaftliche Handlungsfähigkeit des Vereins erhalten. Das alles ist uns im skizzierten Kontext erfolgreich gelungen."

"Wenn ich mir anschaue, wie wir die Herausforderungen seit dem Abstieg gemeistert haben, zuletzt den Wechsel des Hauptsponsors mitten in der Saison, dann blicke ich mit Optimismus in die Zukunft."

Christina Rühl-Hamers

Der "Schlüssel zur Bewältigung der finanziellen Herausforderungen" sei laut der S04-Finanzvorständin der Kaderumbau nach dem Abstieg gewesen. Topverdiener wie Harit, Mascarell, Nastasic oder Stambouli wurden verkauft, der Etat von 80 auf 20 Millionen Euro reduziert.


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