FC Schalke 04

Schalke: Die Details zur Lee-Leihe

Yannik Möller
Dong-gyeong Lee
Dong-gyeong Lee / Han Myung-Gu/GettyImages
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Mit der Leihe von Dong-gyeong Lee hat sich Schalke noch mehr Konkurrenzkampf ins offensive Mittelfeld geholt. Unter gewissen Bedingungen wird er von S04 fest verpflichtet werden.


Neben Marius Lode und Andreas Vindheim war Dong-gyeong Lee der dritte und zugleich letzte Winter-Neuzugang auf Schalke. Erst am Deadline Day kam er nach Gelsenkirchen, um seinen Medizincheck zu machen und den Leih-Vertrag zu unterschreiben. Für die restliche Saison wechselt er von Ulsun Hyundai zu Königsblau.

Der offensive Mittelfeldspieler soll den auf den allermeisten Positionen bereits guten Konkurrenzkampf weiter entfachen und Dimitrios Grammozis eine weitere Option für das Mittelfeld geben. Vor allem sein linker Fuß ist es, der es dem Trainer angetan haben soll, so die Sport Bild.

Lee könnte auf Schalke bis 2025 unterschreiben

Das Magazin bestätigte erneut, dass S04 keinerlei Leihgebühr zahlen muss. Etwaige Kosten, die anfallen, beziehen sich jedoch auf die vorhandene Kaufoption, die möglicherweise sogar in eine Kaufpflicht umgewandelt wird. Das passiert demnach, sobald Lee mindestens sieben Einsätze für die Knappen zu verzeichnen hat.

Dafür ist noch genug Zeit, bleiben doch ganze 13 Spieltage bis zum Saisonende. Sollte Schalke den Aufstieg schaffen, wird er eine Million Euro teuer. Sollte die Rückkehr in die Bundesliga noch nicht gelingen, liegt sein Preis bei 600.000 Euro. Sein Vertrag würde dem Bericht zufolge bis 2025 laufen.

Der 24-Jährige scheint vom Szenario, langfristig in Deutschland und bei S04 bleiben zu können, durchaus begeistert zu sein. Schon jetzt habe er sich für einen Deutsch-Kurs angemeldet und auch seine Freundin soll bald zu ihm ziehen. Was sicher nicht schadet: Sein großes Fußballer-Vorbild, Mesut Özil, hat ebenfalls Schalke-Wurzeln.

Beim 2:1-Sieg gegen Regensburg stand Lee noch nicht im Kader. Zu frisch seine Verpflichtung, zu kräftezehrend waren die Tage vor dem Spiel. Am Montag flog er erst nach Deutschland, am Dienstag zurück zur südkoreanischen Nationalmannschaft, um nach 90 Minuten auf der Bank wieder zurück zu fliegen.

Für die Partie gegen Fortuna Düsseldorf am Sonntag (13:30 Uhr) dürfte er allerdings schon eine Option sein. Dann hat er anderthalb Wochen in Gelsenkirchen verbracht, den Jetlag überwunden und bereits einige Trainingseinheiten absolvieren können. Es wird spannend zu sehen sein, wann und vor allem in welcher Rolle Grammozis seinen neuen Leihspieler einsetzen wird.


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