FC Schalke 04

Bülter lobt den Schalke-Trainer: "Thomas Reis lebt das vor"

Yannik Möller
Marius Bülter mit Simon Terodde
Marius Bülter mit Simon Terodde / Christof Koepsel/GettyImages
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Mit dem Heimsieg gegen Mainz 05 hat sich Schalke 04 für die letzten Leistungssteigerungen belohnt. Einen Schritt in die richtige Richtung, den Marius Bülter auch an Thomas Reis festmacht.


Schon am vergangenen Wochenende hatte Schalke eine ansehnliche Leistung gezeigt, sich für diese dringend notwendige Verbesserung aber nicht mit Punkten belohnen können. Dieser wichtige Schritt erfolgte etwas verspätet am Mittwochabend mit dem 1:0-Heimsieg über Mainz 05.

Erneut zeigte sich Königsblau spielerisch deutlich verbessert, wenn man einen Vergleich in die Zeit unter Frank Kramer zieht. Die Defensive stand erneut stabil und kompakt, offensiv gab es endlich auch gute Szenen in Ballbesitz. Rundum wirkte S04 deutlich gefestigter - und erstligatauglich.

Einen Entwicklungsschritt, den Marius Bülter an Thomas Reis festmacht. Nach gerade einmal zwei Wochen im Amt hat er es geschafft, eine Art Aufbruchsstimmung in Gelsenkirchen zu erzeugen.

Bülter sieht einen "ganz kleinen Schritt" in die richtige Richtung

"Wir schaffen es jetzt besser, uns Torchancen herauszuspielen", zog der Offensivspieler nach dem Spiel ein positives Fazit (via kicker). Insbesondere das Herausspielen von Großchancen war immer ein Manko. Zwar längst nicht erst, aber vor allem unter Kramer. Nun gibt es die bislang berechtigte Hoffnung, dass sich das unter Reis ändert.

Bülter erklärte die Verbesserungen: "Wir werden nicht die spielstärkste Mannschaft der Liga werden, aber wir kommen gut ins letzte Drittel, verteidigen aktiver und fallen nicht mehr so sehr zurück, wodurch wir die Bälle weiter vorne gewinnen."

Insgesamt, so der 29-Jährige weiter, agiere das Team nun "deutlich mutiger". Ein Verdienst des Trainers, wie er betonte: "Thomas Reis lebt das vor."

Thomas Reis
Thomas Reis / Joern Pollex/GettyImages

Schon zu seinem Amtsantritt hatte der Coach klargestellt, dass man mit gesenktem Kopf - trotz der tabellarischen Ausgangslage - nichts gewinnen wird. Man müsse mutig agieren, sich Dinge zutrauen und sich vor allem über die Grundlagen wieder das Selbstvertrauen holen. Dahingehend ist Schalke momentan auf einem guten Weg.

Dennoch: Bislang ist noch nichts erreicht worden. Es bleibt enorm schwierig, den Klassenerhalt zu erreichen. Deshalb sprach Bülter auch von einem "nur ganz kleinen Schritt", den man gemacht hat. Immerhin stehe man noch immer an letzter Stelle. Trotzdem sei es wichtig gewesen, endlich mal wieder zu gewinnen. Das soll auch den Fans "ein gutes Gefühl" geben, führte er aus. Zumal der Sieg "nicht ermauert, sondern hochverdient" war.


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