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FC Schalke 04

Schalke braucht Pflichtsieg gegen Sandhausen: Die voraussichtliche S04-Aufstellung

Yannik Möller
Dimitrios Grammozis muss für ein Erfolgserlebnis sorgen
Dimitrios Grammozis muss für ein Erfolgserlebnis sorgen / Adam Pretty/GettyImages
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Für Schalke bietet sich mit dem Spiel gegen Sandhausen am Samstag die Möglichkeit für eine kurze Verschnaufpause in den harten Winter-Wochen. S04 müsste endlich wieder siegen, bestenfalls überzeugend. Dimitrios Grammozis wird die Aufstellung wohl etwas abändern.


Für Schalke 04 stehen schwierige Wochen in der Vorweihnachtszeit auf dem Programm. Schwierige Gegner und große Namen, die in dieser Saison mit einem klaren Plan auftreten und damit auch erfolgreich sind. Die schwersten Spiele kommen nun mit dem Restprogramm bis zur Winterpause.

Mittendrin versteckt sich jedoch das Duell mit dem SV Sandhausen. Bei allem Respekt vor dem nächsten Gegner der Knappen, aber gegen den Tabellensiebzehnten mit der zweitschlechtesten Abwehr der gesamten 2. Bundesliga muss einfach ein Sieg her - normalerweise ein überzeugender. Wer diese Spiele nicht gewinnt, der braucht vom Aufstieg gar nicht erst reden. Egal, für wie schwierig und ausgeglichen Dimitrios Grammozis diese Liga auch hält.

Das weiß er auch selbst. Deshalb wird er seine Aufstellung für das Heimspiel am Samstag (13:30 Uhr) voraussichtlich etwas anpassen. Nein, damit ist keine Systemumstellung gemeint. Leider nicht, müsste aus S04-Sicht eigentlich gesagt werden. Heißt: die Dreier- beziehungsweise die Fünferkette bleibt als Grundordnung bestehen, die Defensive bleibt der Fokus.

Zalazar und Pieringer könnten in die S04-Startelf rücken

Dort wird es aller Voraussicht nach keine Änderungen geben. Martin Fraisl wird ebenso im Tor stehen, wie Malick Thiaw, Ko Itakura und Marcin Kaminski in der Abwehr auflaufen werden. Dort gibt es derzeit keinen Spieler, der unbedingt ersetzt werden muss und gleichzeitig keinen Teamkollegen, der die Aufgaben spürbar besser erledigen würde.

Das Prinzip gilt auch für die Außenbahnen. Thomas Ouwejan ist ohnehin gesetzt. Schon alleine, weil auf seine Flanken und Standards in dem Torchancen-armen Spielstil keineswegs verzichtet werden kann. Auf rechts dürfte erneut Mehmet-Can Aydin aufspielen. Für ein Startelf-Comeback von Reinhold Ranftl gibt es leistungsmäßig derzeit keine Begründung.

Im zentralen Mittelfeld hingegen dürfte Grammozis etwas anderes planen. Rodrigo Zalazar wird wohl von Beginn an spielen. Das hat sich der Uruguayer redlich verdient, wenngleich er auch nicht vollends überzeugen konnte. Trotzdem brachte er immer mehr Input ins Spiel, als seine Teamkollegen.

Rodrigo Zalazar, Denis Thomalla
Rodrigo Zalazar könnte wieder in der Startelf sein / Adam Pretty/GettyImages

Weil der Trainer aber weder auf seinen Vertrauten Victor Palsson auf der Sechs, noch auf Kapitän Danny Latza ("Wenn er für 60, 70 Minuten fit ist, dann spielt er bei mir") auf der Acht verzichten und Letzteren in seinem Amt nicht schwächen will, wird es wohl Dominick Drexler erwischen. Er wird für Zalazar auf die Bank müssen, obwohl eine kleine Positions-Rochade mit Latza als Sechser und dem spielerisch oftmals überforderten Palsson auf der Bank ebenso möglich wäre.

Sogar im Sturm scheint sich ein Wechsel anzubahnen. Bislang galt das Duo aus Marius Bülter und Simon Terodde als unersetzlich, als unumgänglich. Laut Bild zeichnet sich jedoch das Liga-Startelf-Debüt von Marvin Pieringer ab. Der 22-Jährige soll für Bülter ins Spiel rücken, so die Vermutung. Inwiefern diese Überlegungen bereits eingeplant sind, bleibt abzuwarten.


Die voraussichtliche Schalke-Aufstellung gegen Sandhausen:

Voraussichtliche Schalke-Aufstellung gegen Sandhausen
Pieringer könnte erstmals in der Startelf stehen
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