FC Schalke 04

Schalke: Die voraussichtliche Aufstellung gegen Dresden

Yannik Möller
FC Schalke 04
FC Schalke 04 / Dean Mouhtaropoulos/GettyImages
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Schalke 04 muss in bestmöglicher Form in die letzten Spieltage gehen. Dafür soll ein Sieg gegen Dynamo Dresden den nötigen Aufschwung bringen. Die Aufstellung für das Spiel nähert sich dem Normalzustand.


Raus aus der Länderspielpause, rein in den Liga-Alltag: Am Freitagabend eröffnet Schalke mit dem Spiel in Dresden den 28. Spieltag. Für Königsblau ist ein Sieg Pflicht, um mit Selbstvertrauen und einem guten Punktekonto in die letzten Wochen zu gehen - diese sind mit direkten Duellen gegen die Konkurrenz gespickt.

Zuvor wird Dresden aber eine Herausforderung für sich, vor allem im wieder gefüllten Rudolf-Harbig-Stadion.

Die guten Nachrichten für S04 und Interimscoach Mike Büskens: Für die Aufstellung hat er wieder die ein oder andere Option mehr, während sich weitere Langzeit-Verletzte ihrem Comeback weiter annähern.

Außenverteidiger kehren zurück - Büskens kündigt harte Entscheidungen an

Das Tor ist davon jedoch nicht betroffen. Martin Fraisl wird auch im Endspurt der Saison zwischen den Pfosten stehen. Vor ihm wird es voraussichtlich bei der Umstellung auf die Viererkette bleiben. Malick Thiaw und Ko Itakura werden vermutlich die Innenverteidigung bilden.

Ersterer ist nach leichten Knie-Problemen wieder einsatzbereit. Auch denkbar ist, dass Marius Lode erneut von Beginn an aufspielen darf. Dann aber im Zentrum und nicht auf rechts. Dafür könnte wiederum Itakura auf die Sechs rücken. Wahrscheinlicher erscheint jedoch die erste Variante.

Kerim Calhanoglu, der Thomas Ouwejan zuletzt ersetzte, wird wieder auf die Bank rücken. Der Niederländer ist wieder einsatzbereit, was für Schalke eine deutliche Qualitätssteigerung bedeuten wird - auch wenn Calhanoglu ein guter Ersatz war. Auf rechts ist Reinhold Ranftl nach überstandener Covid-Infektion wieder eine Option.

Büskens vertraute ihm bereits in seinem ersten Spiel. Andreas Vindheim und Mehmet Aydin machen zwar weitere Fortschritte, doch kommt ein Einsatz für beide noch zu früh.

Die Besetzung des defensiven Mittelfelds richtet sich dann danach, wie Itakura eingesetzt wird. Bleibt er in der Abwehr, dürften Florian Flick und Victor Palsson erneut zusammen spielen. Rückt der Japaner auf die Sechs, müsste wohl Palsson wieder auf die Bank rotieren. Flick machte zuletzt einen besseren Eindruck, hat zudem die spielerischen Stärken. Für die Zweikämpfe wäre auch Itakura dabei.

Komplett wird das Mittelfeld vermutlich durch Rodrigo Zalazar und Dominick Drexler. Danny Latza kehrte in der Pause zwar wieder zurück, doch vertraute 'Buyo' zuletzt auf das Duo. Beide sind fit, einsatzbereit und in guter Form. So spricht eigentlich kaum etwas dagegen, sie erneut in die Startelf zu packen.

Rodrigo Zalazar
Rodrigo Zalazar / Christof Koepsel/GettyImages

Auf der Pressekonferenz betonte Büskens bereits, dass man einen qualitativ guten Kader habe. "Das gibt uns Möglichkeiten, aber sagt auch, dass wir Entscheidungen treffen müssen, die vielleicht auch hart sind für den ein oder anderen", erklärte er. Damit könnte unter anderem der Captain gemeint sein.

Bei der Besetzung des Sturms wird es keinerlei Überraschungen geben: Wenngleich Simon Terodde in den ersten beiden Partien unter dem Interimstrainer vergleichsweise deutlich in der Luft hing, so wird er höchstwahrscheinlich wieder neben Marius Bülter aufspielen. Marvin Pieringer muss entsprechend auf eine Einwechslung hoffen, Darko Churlinov ebenso.

Die voraussichtliche Schalke-Aufstellung im Überblick:

So könnte Königsblau in Dresden auflaufen
So könnte Königsblau in Dresden auflaufen /

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