FC Schalke 04

Rouven Schröder erklärt die Leistungsexplosion von Zalazar auf Schalke

Nikolas Pfannenmüller
Rodrigo Zalazar spielt in dieser Saison auf Leihbasis beim FC Schalke 04, sein Stammverein ist jedoch Eintracht Frankfurt.
Rodrigo Zalazar spielt in dieser Saison auf Leihbasis beim FC Schalke 04, sein Stammverein ist jedoch Eintracht Frankfurt. / Frederic Scheidemann/GettyImages
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Rodrigo Zalazar hat zum Ende der Hinrunde immer mehr überzeugt. Der offensive Mittelfeldspieler des FC Schalke 04 saß zwischenzeitlich allerdings nur auf der Bank. Laut Sportdirektor Rouven Schröder hat Zalazar diese Erfahrung motiviert und zu starken Leistungen angestachelt.


Rodrigo Zalazar war in der vergangenen Saison einer der Leistungsträger des FC St. Pauli, aktuell kickt der 22-Jährige für den FC Schalke 04.

Nachdem sich der Uruguayer bei den Königsblauen erst zurechtfinden musste, zeigte er sich zuletzt in guter Form. In den letzten fünf Zweitligaspielen gelangen ihm zwei Tore und ebenso viele Vorlagen. Im November saß er gegen Darmstadt und Werder Bremen zwei Mal in Folge zunächst nur auf der Bank. Eine Erfahrung, die Zalazar gekitzelt hat. Denn danach spielte er groß auf.

Schröder: Bankplatz hat Zalazar "den Kick gegeben"

"Ein kleiner Schlüssel für ihn und für die letzten Prozentpunkte war, dass er auch mal nicht von Anfang an gespielt hat, sondern auf der Bank saß", sagte Sportdirektor Rouven Schröder im Interview mit dem kicker. "Das kann sich ein Spieler mit seiner Reputation gar nicht vorstellen, und das hat ihm den Kick gegeben."

Schröder lobt Zalazar

"In den letzten Spielen hat man gesehen, mit welcher Inbrunst und Überzeugung er an jeder torgefährlichen Aktion in der Offensive beteiligt war", lobte Schröder den Mittelfeldspieler.
Man könne von ihm noch ganz viel erwarten, vermutet der Sportdirektor: "Er ist eine Antriebsfeder für unser Spiel, er macht den Unterschied."

Dem 46-Jährigen zufolge passe Zalazar "perfekt" zum FC Schalke. "Er hat sich von Anfang an mit diesem Verein identifiziert. Er ist ein Spieler, der sich immer zu 100 Prozent reinschmeißt, er hat eine unheimliche Qualität, lange und ausdauernd Fußball zu spielen, und ein großes Gespür für rustikalen, technischen und emotionalen Fußball", sagte Schröder.

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