Bundesliga

Freiburg und Streich mit verdecktem Schwalben-Vorwurf gegen Nkunku

Yannik Möller
Christopher Nkunku
Christopher Nkunku / Boris Streubel/GettyImages
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Christian Streich ärgerte sich nach der 1:3-Niederlage gegen RB Leipzig auch etwas über den Schiedsrichter. "Ein gewisser Spieler", so der Trainer des SC Freiburg, bekomme durch kleinste Berührungen einen Strafstoß zugesprochen. Damit zielte er auf Christopher Nkunku ab.


Wenn zwei formstarke Mannschaften aufeinandertreffen, muss sich mindestens eine der beiden darauf einstellen, dass die eigene Serie an Siegen oder nicht verlorenen Spielen reißen wird. So geschehen auch am Mittwochabend beim Duell zwischen Leipzig und Freiburg.

Die Sachsen konnten sich schlussendlich mit 3:1 gegen den Sport-Club durchsetzen. Zwischenzeitlich hatten die Gäste den 2:1-Anschlusstreffer erzielen können, wodurch sich noch Chancen auf die Punkteteilung ausgerechnet wurden. Etwa eine Viertelstunde vor Abpfiff gab es jedoch einen Elfmeter für RBL - Christopher Nkunku war vermeintlich gefoult worden.

Freiburg beschwert sich: Nkunku zu häufig in der Gunst der Schiedsrichter?

Die Herleitung des Strafstoßes hatte für die Freiburger einen etwas bitteren Beigeschmack. Das vermeintliche Problem: Nkunku bekäme zu oft und zu leicht derartige Szenen für sich gepfiffen.

Nicolas Höfler etwa ärgerte sich nach der Partie (via Sport1): "Nkunku hat in der Vergangenheit einige Elfmeter gegen uns heraus geholt, aber nur die wenigsten waren berechtigt."

Daher forderte er seitens der Schiedsrichter eine bessere Vorbereitung auf derartige Szenen. Insbesondere wenn es um den Franzosen geht. Doch auch allgemeine Kritik an der Spielleitung thematisierte er: "Der Schiedsrichter hat allgemein viele 50:50-Situationen gegen uns gepfiffen und dann wird es in Leipzig schwierig."

Christian Streich
Christian Streich zeigte sich recht frustriert / Boris Streubel/GettyImages

Doch blieb es von Freiburg aus nicht bei einem einzelnen Kommentar eines verständlicherweise frustrierten Spielers. Auch Christian Streich, als fairer Verlierer und Gewinner bekannt, schlug in die gleiche Kerbe.

Der Coach mit dem nur leicht verdeckten Hinweis: "In den letzten fünf, sechs Spielen gab es eine Berührung gegen einen gewissen Spieler und jedes mal wird Elfmeter gepfiffen." Es war nicht schwer zu erraten, dass dieser "gewisse Spieler" Nkunku ist. Dass sich der Leipziger Offensivspieler leichtfüßig durch den gegnerischen Strafraum bewegt und oftmals eine Berührung reicht, um ihn von den Füßen zu holen, war auch Streich ein Dorn im Auge.

Das "bisschen Glück", das er vor der Partie als vermutlich notwendig bezeichnete, um einen Sieg gegen RBL zu holen, war somit eher nicht auf Freiburger Seite.


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