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SC Freiburg

Freiburgs Stadion-Neubau: Petersen wollte Werte nicht verlieren

Yannik Möller
Nils Petersen blickte erst mit Sorgen auf das neue Stadion
Nils Petersen blickte erst mit Sorgen auf das neue Stadion / Christian Kaspar-Bartke/Getty Images
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Am Wochenende spielt der SC Freiburg das letzte Heimspiel im Dreisamstadion. Danach geht es in das neue, größere Europa-Park-Stadion. Angesichts des Umzugs und der Vergrößerung hatte Nils Petersen so manche Sorgen vor einem möglichen Werteverlust.


In diesen Wochen wird der SC Freiburg umziehen. Am Sonntag, wenn es gegen den FC Augsburg geht, wird es das letzte Heimspiel im Dreisamstadion geben. Anschließend erfolgt der Umzug in das neu gebaute Europa-Park-Stadion. Der Sport-Club wächst.

"Man hat ja oft automatisch Angst vor Veränderung", erzählte Nils Petersen gegenüber der Sport Bild (via transfermarkt). Er habe mit Vorsicht auf die bevorstehende Vergrößerung der Heimspielstätte geblickt: "Dementsprechend habe ich auch die Sorge gehabt, dass wir unserer Werte verlieren können - werden wir zu groß?"

In der Bundesliga steht kein anderer Klub so sehr für das kleine, aber feine, familiäre und ruhige Umfeld wie Freiburg. Ein beständiges Arbeiten, zwar nicht mit der größten aber dafür sehr loyalen Fangemeinschaft im Rücken. Der Schritt von einer Kapazität von 24.000 auf 34.700 Zuschauer ist nicht gerade klein.

Nils Petersen
Im Dreisamstadion hat Nils Petersen schon zahlreiche Treffer erzielen können / Christian Kaspar-Bartke/Getty Images

Die anfänglichen Sorgen hat Petersen inzwischen aber abgeschüttelt. "Wir haben es uns verdient zu wachsen, und bei aller Wehmut ist die Vorfreude definitiv groß", betonte er. Premiere kann der Klub dann am 16. Oktober feiern: der erste Gegner im neuen Stadion wird RB Leipzig sein.

Geht es nach Torjäger Petersen, wird das Tor vor der Nordtribüne mitgenommen: "Man hat als Stürmer immer Tore, auf die man besonders gern spielt, und zu dem vor der Nordtribüne habe ich eine enge Bindung. Die Tribüne ist krass nah dran, die Sonne strahlt meistens voll rein." Möglich wird das bei aller Verbundenheit wohl kaum sein.

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