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SC Freiburg

Topklubs beobachten Freiburg-Juwel Schade

Jan Kupitz
Schade (Mitte) avanciert zum Shootingstar
Schade (Mitte) avanciert zum Shootingstar / Alexander Hassenstein/GettyImages
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Kevin Schade überzeugt bei seinem Debüt für die deutsche U21-Nationalmannschaft. Das Juwel des SC Freiburg hat es längst auf die Notizzettel der Topklubs geschafft.


Die bisherige Saison verläuft für Kevin Schade wie am Schnürchen. Nachdem er im Vorjahr bei der zweiten Mannschaft des SC Freiburg auf 13 Torbeteiligungen in der Regionalliga Südwest gekommen ist, durfte er am 2. Spieltag dieser Spielzeit sein Bundesligadebüt feiern. Vier Wochen später nominierte Christian Streich den 19-jährigen Flügelspieler dann das erste Mal in die Startelf der Breisgauer.

In der vergangenen Woche folgte für Schade sein Debüt in der deutschen U21-Nationalmannschaft. Beim furiosen 3:2-Sieg über Israel steuerte er direkt einen Treffer bei. "Unbeschreiblich, dass ich ein Tor machen konnte und wir am Ende auch noch den Siegtreffer geschafft haben. Und dass ich von Anfang an spielen durfte - das war ein super Abend", freute sich der Offensivspieler (via kicker) über sein Debüt, das auch sein Trainer Christian Streich genau verfolgt hatte.

"Er hat sich gemeldet und gefragt, ob es mir gutgeht und hat sich die Tore angeschaut", verriet der 19-Jährige, der ergänzte: "Zügeln muss er mich nicht, ich bin weiter auf dem Boden und bleibe das auch. Jetzt heißt es, so weiterzumachen."

Gesagt, getan. Fünf Tage nach seinem U21-Debüt stand Schade gegen die ungarische Auswahl erneut in der Startelf - und zauberte eine Gala aufs Parkett. Beim 5:1-Erfolg konnte er zwei eigene Tore sowie zwei Vorlagen verbuchen. "Das war das, was ich mir von ihnen erhoffte hatte, dass sie das Spiel gegen Israel noch mal bestätigen. Und das haben sie gezeigt", jubelte U21-Coach Antonio Di Salvo im Anschluss über Schade und Malik Tillman, der ebenfalls neu bei der deutschen Auswahl dabei war.

Laut Angaben des kicker ist Schade, der seit 2018 das Trikot des SC Freiburg trägt, längst ins Visier von in- und ausländischen Topklubs geraten. Doch im Lager des Youngsters bleibt man cool und will stattdessen die Ruhe im Breisgau nutzen, um sich weiterzuentwickeln.

"Wir sehen Kevin in Freiburg aktuell sehr gut aufgehoben, der SC ist eine ausgezeichnete Adresse für junge Talente", erklärte sein Berater Maik Barthel dem Fachmagazin, dass man keine großen Gedanken an einen Wechsel verschwende.

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