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SC Freiburg als Gruppensieger in EL-Endrunde: "Schönes Gefühl heute"

Yannik Möller
Qarabag FK v Sport-Club Freiburg
Qarabag FK v Sport-Club Freiburg / Aziz Karimov/GettyImages
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Der SC Freiburg ist als Gruppensieger ins Achtelfinale der Europa League eingezogen. Das 1:1-Remis gegen Qarabag FK war der Abschluss einer starken Gruppenphase. Die Stimmen zum historischen Erfolg.


Christian Streich entschied sich dazu, im letzten Spiel der Gruppenphase etwas zu rotieren. Der ein oder andere Spieler aus der zuletzt zweiten Reihe bekam seine Chance. Entsprechend offen gestaltete sich dann auch die Partie in Aserbaidschan gegen Qarabag FK. Das 1:1-Unentschieden, bei dem der Gastgeber kurz vor dem Abpfiff noch den verdienten Ausgleich erzielte, besiegelte den Einzug ins Achtelfinale der Europa League.

Dieses Weiterkommen hat sich Freiburg als ungeschlagener Gruppensieger gesichert. Ein großer Erfolg der Streich-Truppe, die sich - mal wieder - in einer sehr guten Form befindet.

Streich: Hatten "in einigen Phasen auch richtig Glück" - Günther unterstreicht großen Erfolg

"Wir haben heute gegen eine extrem starke Mannschaft von Qarabag gespielt. Wir hatten in einigen Phasen auch richtig Glück", resümierte der Trainer nach dem Spiel (via kicker). Durch das Foul zum Elfmeter, aus dem die Führung erfolgte, sowie die Rote Karte der Gegner sei man noch gut davongekommen.

"Vom Tempo her und spielerisch war Qarabag sehr, sehr stark - wir haben glücklich einen Punkt geholt", so Streich weiter.

Auch Nils Petersen merkte an, dass das Spiel durchaus auch hätte anders verlaufen können: "Wir wussten, wie schwierig es heute werden wird. Wir haben auch groß durchrotiert - wahrscheinlich hätten wir vor dem Spiel gesagt: 'Ein Punkt wäre schon gut, würden wir auch mitnehmen'."

"Nach dem Spielverlauf geht der [eine Punkt] schon in Ordnung, aber wenn man dann in der 90. Minute den Ausgleich kriegt, ist das immer bitter. Trotzdem muss man ehrlich zugeben, dass der Ausgleich hochverdient war", gab der Stürmer zu.

Karabakh FC v Freiburg - UEFA Europa League
Im Anschluss feierten SC-Spieler und -Fans noch miteinander / Anadolu Agency/GettyImages

Rundum glücklich, viel eher wegen des übergeordneten Ergebnisses und des Erfolgs als wegen der Partie in Aserbaidschan, zeigte sich auch Christian Günther. Er sah ein Spiel, das zuweilen "relativ wild" verlief: "Beide Mannschaften im höheren Pressing und beide hin und wieder einfach zu unruhig. Hin und wieder auch eine härtere Szene von Qarabag", fasste er zusammen.

Der SC habe sich "reingekämpft" und "alles reingeworfen", so der Linksaußen weiter. Im Fokus stand natürlich der Einzug ins Achtelfinale: "Wir sind Tabellenführer, ungeschlagen weiter. Wenn uns das jemand vorher gesagt hätte, wären wir überglücklich gewesen - und das sind wir jetzt. Unglaublich auch die mitgereisten Fans, einfach ein schönes Gefühl heute."


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