Bundesliga

Trotz perfekter Hinrunde: Streich warnt vor Freiburg-Absturz

Yannik Möller
Christian Streich
Christian Streich / Helge Prang/GettyImages
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Der SC Freiburg geht als Tabellenzweiter in die Winterpause. Die Mannschaft von Christian Streich hat den Gegebenheiten entsprechend quasi einen perfekten ersten Teil der Saison hingelegt. Der Trainer warnt aber schon jetzt vor Teil zwei der Spielzeit.


Neben Freiburg haben nur der FC Bayern (eine) und RB Leipzig (drei) weniger als vier Niederlagen aus den ersten 15 Spieltagen verkraften müssen. Werte einer Spitzenmannschaft, die völlig zurecht als Tabellenzweiter in die Liga-Pause geht.

Nur ist der Sport-Club keine Spitzenmannschaft. Zumindest nicht dann, wenn es nach den geläufigen Kriterien geht. Und trotzdem, oder gerade deshalb, ist das bisherige Abschneiden ein sehr gutes Zeichen für die Mannschaft von Christian Streich. Erneut hat er das Team nicht nur stabilisiert, sondern spürbar besser gemacht.

Streich: Mannschaft hat "Unglaubliches geleistet" - Platz zwei trotzdem als kurzzeitige Ausnahme

Von 15 Partien ganze neun zu gewinnen, das zeigt wie konstant Freiburg bislang war. "Ich habe den Jungs gesagt: Ihr habt so Unglaubliches geleistet. Freut euch einfach, geht auf den Platz, macht euch keinen Druck und kickt", erklärte der Trainer, was er seiner Mannschaft vor dem 4:1-Sieg über Union Berlin mitgegeben habe (via kicker).

Doch schon jetzt merkt Streich an, dass es früher oder später auch zu einem punktuellen Absturz kommen wird. Dieser soll möglichst klein sein, doch wird er seiner Einschätzung nach definitiv eintreten: "Ich hätte gerne, dass es so bleibt, aber das wird es nicht."

"Wir können einfach genießen, uns freuen und uns darin üben, dass wir uns selbst nicht den Druck zu hoch machen, weil wir glauben, es müsste so bleiben", führte er weiter aus.

Schon in den vergangenen Wochen hatte er immer wieder betont, dass Freiburg sich in Tabellenregionen aufhält, in denen man eigentlich gar nichts zu suchen habe. Doch während manch ein vermeintliches Topteam so seine Probleme hat, besticht der SC durch kontinuierliche Ergebnisse.

Natürlich hätte Streich sein aktuelles Team gerne für immer und eingefroren, "damit sie nicht mehr älter werden und wir weiter diese Qualität an Erfahrung und Persönlichkeit haben". Zumal womöglich einige Spieler "jetzt auch am Höhepunkt" sind, wie er mutmaßte. Gerade deshalb ist er sich auch so sicher, dass man nicht allzu lange auf Platz zwei verweilen wird.


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