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FC Schalke 04

1:5-Klatsche: Schalke geht im geheimen Testspiel unter

Yannik Möller
Beim geheimen Testspiel gab es für Schalke nichts zu lachen
Beim geheimen Testspiel gab es für Schalke nichts zu lachen / Thomas Eisenhuth/Getty Images
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Die Länderspielpause muss Schalke für das Ausfeilen des eigenen Spielstils nutzen. Dazu wurde auch ein geheimes Testspiel angesetzt. In diesem gingen die Knappen mit einer 1:5-Niederlage unter.


Eigentlich ist Schalke 04 mit einem guten Gefühl in die aktuelle Länderspielpause gegangen. Der 3:1-Sieg gegen Fortuna Düsseldorf schien eine gute Ausgangslage für die weiterhin angestrebten Verbesserungen zu bieten. Zumindest innerhalb der Mannschaft dürften die ersten Schritte ins Wochenende nun wieder auf den Boden der Tatsachen erfolgen.

Am Donnerstag gab es nämlich ein zuvor nicht angekündigtes Testspiel. Eingeladen war die KAS Eupen aus Belgien. Das Team fand sich über die letzten Jahre in der Regel immer im unteren Mittelfeld der 1. Liga ("Jupiler Pro League") wieder. Gegen Königsblau hingegen gewannen die Gäste den geheimen Test mit einem satten 5:1.

Eine ordentliche Packung für S04. Dazu muss jedoch erwähnt werden, dass nicht die aktuelle Startelf auf dem Platz stand. Allerdings gab es auch nicht allzu viele Wechsel: Ersatzkeeper Martin Fraisl war im Tor, mit Mikail Maden und Brooklyn Ezeh durften auch zwei U23-Spieler starten. Ansonsten standen auch Stammspieler wie Simon Terodde, Rodrigo Zalazar oder Marcin Kaminski auf dem Feld.

Dem Bild-Reporter Max Backhaus zufolge sei vor allem der Tempo-Nachteil der Schalker Abwehr auffällig gewesen. Ein ziemlich ernüchternder Auftritt also - obwohl Dimitrios Grammozis gar nicht so viel abänderte. Auch das mittlerweile gewohnte 3-5-2 sei gespielt worden. Dementsprechend still war es beim Auslaufen nach der Partie.

Auch wenn ein einzelnes Testspiel von der Bedeutung nicht allzu hoch gehangen werden sollte - ein kleiner Stimmungskiller dürften diese 90 Minuten schon gewesen sein. Im Netz nahmen einige Fans das Resultat mitsamt der Beschreibungen der Journalisten sowohl mit Sorge, als auch mit Humor. "Wäre besser gewesen, wenn es geheim geblieben wäre", kommentierte ein Anhänger. Teilweise war auch etwas Ironie zu erkennen.

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