FC Schalke 04

Schalke hofft auf Millionen-Einnahmen aus Matondo-Leihe

Yannik Möller
Rabbi Matondo
Rabbi Matondo / KURT DESPLENTER/GettyImages
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Die Leihe von Rabbi Matondo zu Cercle Brügge hat sich für alle Parteien bezahlt gemacht. Schalke 04 hofft nun auf einen lukrativen Verkauf, nachdem der Youngster in Belgien aufblühen konnte.


Dass Rabbi Matondo mit seinem Millionen-Gehalt weder auf Schalke bleiben konnte, noch vermutlich wollte, machte einen Abgang im vergangenen Sommer unausweichlich. Für einen Verkauf langte es zum damaligen Zeitpunkt nicht, sodass sich Spieler und Verein mit einer Leihe nach Belgien begnügen mussten.

Rückblickend eine sehr gute Wahl: Bei Cercle Brügge kam der 21-jährige Waliser wieder richtig in Fahrt. Trotz eines Trainerwechsels ist er Stammspieler geblieben. 23 Startelf-Einsätze hat er in der Liga zu verzeichnen, dazu neun Treffer und zwei Vorlagen verzeichnet.

90min sprach bereits im Dezember mit Brügge-Beobachtern, die erklärten, dass er die Fans des Vereins regelmäßig begeistern würde. Trotz eines aufgrund von Verletzungen schwierigen Starts hat er sich zügig etablieren können. Schon zum Jahresende war aber klar: Ein Verbleib ist längst nicht gesichert.

Über Brügge nach Monaco? "Einige Interessenten" für Matondo

Davon spricht nun auch die Bild. Die Kaufoption von 3,5 Millionen Euro, über die Cercle verfügt, ist weniger das Problem als das Gehalt von Matondo. Schon aktuell, also während der Leihe, ist S04 daran beteiligt.

Obwohl er aufblühen und zum wichtigen Stammspieler wachsen konnte, ist ein Wechsel also alles andere als gesichert. Der Flügelspieler müsste eine spürbare Gehaltsreduzierung in Kauf nehmen, sollte der Transfer angedacht sein und ein neuer Vertrag ausgehandelt werden.

Daher kommt die AS Monaco ins Spiel. 2017 übernahm derfranzösische Klub Brügge und unterstützte ihn, sodass er wieder in der ersten Liga Belgiens aufspielen kann. Seitdem gilt er als eine Art Ausbildungsverein für den Verein aus der Ligue 1.

Brügge könnte die Kaufoption ziehen und Matondo anschließend nach Monaco schicken. Dort wäre sein derzeitiges Gehalt kaum ein Problem. Allerdings ist es auch denkbar, dass er bei keinem der beiden Klubs unterkommt.

Dann müsste Schalke einen neuen Abnehmer finden. Eine Rückkehr nach Gelsenkirchen ist kein Thema - eine Leihe aufgrund des 2023 auslaufenden Vertrags ebenso wenig. Immerhin: Laut Bild gibt es auch abseits vom aktuellen Leihverein "einige Interessenten".

Schlussendlich wird es zwar auf ein Minusgeschäft hinauslaufen, kam er doch für etwa zehn Millionen Euro zu den Knappen, doch würde sich Rouven Schröder sicherlich auch noch über einen kleinen bis mittleren einstelligen Millionen-Betrag freuen.


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