Fährmann will sich zurück ins Schalke-Tor kämpfen

Yannik Möller
Ralf Fährmann
Ralf Fährmann / ANP/GettyImages
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Obwohl Alexander Schwolow die Nummer eins bei Schalke 04 bleibt, will sich Ralf Fährmann weiterhin für diese Rolle anbieten. Er möchte Thomas Reis die Entscheidung, wer im Tor steht, möglichst schwer machen.


Alexander Schwolow hat sich in der bisherigen Saison gewiss nicht als unumstrittener Rückhalt ausgezeichnet, schon gar nicht was Bälle in der Luft betrifft. Und trotzdem ist und bleibt er als Nummer eins auf Schalke gesetzt. Das liegt natürlich auch an zumeist eher schlechteren Alternativen.

Ralf Fährmann hingegen möchte den Kampf um die Nummer-eins-Rolle längst noch nicht aufgeben. Erst recht nicht aus dem Grund, dass Thomas Reis noch nicht allzu lange bei den Gelsenkirchenern ist und nun seine erste Vorbereitung mit der Mannschaft absolviert. Viele Spieler haben dadurch die Chance, sich zu zeigen. Eine Chance, die auch der Keeper nutzen möchte.

Fährmann gibt sich kämpferisch: "Versuche jeden Tag der Bestmögliche zu sein"

"Ich versuche jeden Tag der Bestmögliche zu sein, der ich sein kann. So versuche ich, den Trainer von meinen Leistungen zu überzeugen und ihm das Vertrauen in mich zu geben", erklärte Fährmann gegenüber Sky, wie er versucht, sich zurück zwischen die Pfosten zu kämpfen.

Der 34-Jährige weiter: "So gehe ich jeden Tag an und hoffe natürlich, wie jeder andere Spieler auch, dass ich spiele. Jeder Spieler, der im Kader ist, will spielen - gerade für so einen geilen Verein. Dann macht man das umso lieber. Deswegen würde ich mich einfach freuen, wenn er sich für mich entscheidet."

Ralf Fahrmann
Fährmann möchte auch wieder in der Liga aufspielen / Francesco Pecoraro/GettyImages

Dass ein erneuter Wechsel im Tor nicht gerade wahrscheinlich ist, weiß Fährmann selbst auch. Das hindert ihn aber nicht daran, sich weiterhin empfehlen zu wollen.

Schließlich habe er noch immer "wahnsinnig viel Feuer in mir", wie er ausführte. Deshalb wolle er nach wie vor auch "für diesen Verein spielen": "Ich will in der Arena auflaufen - in meinem Wohnzimmer. Jeder kennt meine Verbundenheit zu diesem Verein. (…) Die Kritik ist mir egal. Da stehe ich drüber..."

Aus diesem Grund habe er auch noch mehrere Vertragsjahre vor sich. Lieber früher als später, so sein Ziel, möchte er Königsblau wieder als Stammtorwart auf den Platz führen.


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