"Diffuse" Rückenprobleme: Muss Schalke auf Alex Kral verzichten?

Yannik Möller
Alex Kral
Alex Kral / ANP/GettyImages
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Alex Kral gehörte seit dem Amtsantritt von Thomas Reis zu den besten und wichtigsten Schalkern. Zuletzt musste er aber längere Zeit aufgrund von Rückenproblemen aussetzen. Wie läuft sein Comeback-Plan?


Unter Thomas Reis, davon ist wohl trotz der neuen Chancen für viele Spieler in der Vorbereitung auf die Rückrunde auszugehen, werden Tom Krauß und Alex Kral die Mittelfeld-Achse bilden. In den letzten Wochen konnte Letzterer aber nicht trainieren. Hatte Kral vor der Winter- und WM-Pause noch als Führungsspieler und mit guten Leistungen überzeugen können, plagen ihn seit längerer Zeit Rückenprobleme.

Der Bild zufolge bezeichnet Schalke diese Rückenprobleme als "diffus". Offenbar ist nicht wirklich klar, wieso der Mittelfeldspieler diese Schmerzen hat oder wodurch sie ausgelöst werden. Inzwischen lässt er sie seit etwa vier Wochen behandeln.

Neue Therapie schlägt an: Reis plant mit Kral für das Trainingslager

Im Hinblick auf die Rückrunde ist aber wohl nicht mit einem weiteren Ausfall des 24-Jährigen zu rechnen. Dem Blatt zufolge schlägt die Therapie gut an, die Kral in seiner Heimat Tschechien bekommt. Dort wird er von seinem Leibarzt in Prag behandelt.

Offenbar sorgen die Fortschritte für etwas Optimismus. Demnach plant Reis ihn schon wieder für das Trainingslager in Belek ein, in das Königsblau kurz nach dem Jahreswechsel reisen wird.

Es wäre von Vorteil, wenn einer der voraussichtlich wichtigsten Spieler die erste richtige Vorbereitung unter dem Trainer nicht verpasst. Bei den letzten drei Testspielen, die Schalke während der Winterpause absolviert hat, musste Kral bereits aussetzen.

Vermutlich ist davon auszugehen, dass Kral zumindest einen gewissen Trainingsrückstand wird aufholen müssen. Ein Ausfall von mehreren Wochen ist im Profifußball nicht zu unterschätzen.



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