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"Eine Art Wut" - Romelu Lukaku über seine Rückkehr zu Inter

Simon Zimmermann
Romelu Lukaku ist zurück im Inter-Trikot
Romelu Lukaku ist zurück im Inter-Trikot / Giuseppe Bellini/GettyImages
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Die Rückkehr von Romelu Lukaku zum FC Chelsea verlief äußerst unglücklich. Jetzt ist der Belgier zurück bei Inter, wo er sich mit dem Scudetto verabschiedet hatte. Der Torjäger verspürt nach einer schwachen Saison bei den Blues große Motivation.


Der 29-Jährige kehrte im Sommer ins San Siro zurück, nachdem er nach seinem 113 Millionen Euro teuren Wechsel zum FC Chelsea in 26 Premier-League-Spielen nur acht Tore erzielt hatte.

Lukaku wurde von Chelseas Trainer Thomas Tuchel auf die Bank gesetzt, Kai Havertz übernahm das Sturmzentrum als falsche Neun. Schnell wurde klar, dass der Belgier nicht in der Lage sein würde, sich in die Pläne des deutschen Trainers zurückzudrängen.

Jetzt ist Lukaku für eine Saison an Inter ausgeliehen und hat zugegeben, dass die schwache Saison an der Stamford Bridge ihre Spuren hinterlassen hat.

"Die Saison bei Chelsea hat mich zusätzlich motiviert, noch besser zu werden als zuvor", erklärte Lukaku gegenüber DAZN. "Ich glaube, in einem Jahr hat jeder vergessen, wozu ich auf dem Platz in der Lage bin. Das ist eine Art Wut, die ich in mir trage. Jetzt hat es auch die Mannschaft, die letztes Jahr nicht Meister geworden ist. Wir hoffen alle zusammen, dass wir es besser machen und etwas nach Hause bringen können."

"Ich glaube, als ich gegangen bin, wollte ich mich an Chelsea rächen, denn als ich jung war, war es elf Jahre lang mein Team", sagte Lukaku über das, was im Westen Londons schief gelaufen ist. "Ich hatte die Möglichkeit, dorthin zurückzukehren und dachte, ich würde ein Held sein, aber das war nicht der Fall."

Über seinen Entschluss zu Inter zurückzukehren sagte Lukaku: "Ich mache mir erst am Ende der Saison Gedanken, also habe ich mir nach dem letzten Spiel überlegt, wie meine Situation ist. Ich habe gesehen, dass ich als Spieler bei Inter gut gearbeitet habe, die Saison bei Chelsea war für mich schwierig. Ich hatte keine Zweifel, deshalb habe ich die Entscheidung getroffen, hierher zurückzukommen."


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