Bayer 04 Leverkusen

Rolfes: Leverkusen als Sprungbrett für Talente "sehr wettbewerbsfähig"

Daniel Holfelder
Simon Rolfes
Simon Rolfes / Christof Koepsel/GettyImages
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Seit dem 1.Juli ist Simon Rolfes offizieller Nachfolger von Rudi Völler und steigt in Leverkusen vom Sportdirektor zum Geschäftsführer Sport auf. Im Rahmen einer Medienrunde hat sich der Ex-Profi zu zahlreichen Themen geäußert. Unter anderem zur Rolle der Werkself auf dem nationalen und internationalen Transfermarkt.


"Wir haben uns in den vergangenen Jahren ein klares Profil erarbeitet. Wir wissen genau, welche Spieler wir suchen. Andersherum wissen die Spieler, dass sie bei uns die Möglichkeit haben, sich in einem ruhigen Umfeld zu entwickeln und schon im jungen Alter viel Spielzeit zu bekommen", wird Rolfes auf der Vereinshomepage der Leverkusener zitiert. "Wir wollen Jungs, die für ihre Karriere und Entwicklung brennen, und nicht nur auf das Finanzielle gucken. Was diese jungen, hungrigen Spieler angeht, sind wir sehr wettbewerbsfähig – nicht nur national, sondern vor allem auch international."

Zudem will Rolfes versuchen, die jungen Talente möglichst lange zu halten. Als positive Beispiele nennt der 40-Jährige die zuletzt verkündeten Vertragsverlängerungen mit Florian Wirtz und Patrik Schick. Gleichwohl werde man vorbereitet sein, sollten Leistungsträger den nächsten Karriereschritt machen wollen.

"Ich gehe davon aus, dass Diaby bei uns bleiben wird."

Simon Rolfes

Dass Moussa Diaby schon bald in diese Kategorie fällt, glaubt Rolfes nicht: "Ich bin optimistisch und gehe davon aus, dass Moussa bei uns bleiben wird. Mit der Champions League und auch einer eventuellen WM-Teilnahme stehen Moussa große Karriereschritte bevor. Dafür ist es wichtig, dass er in einer Mannschaft spielt, in der er eine zentrale Rolle einnimmt und das Vertrauen der Trainer und Verantwortlichen genießt. Das ist ihm bewusst. Ich denke, Moussa ist bei Bayer 04 genau am richtigen Fleck."

Völler-Nachfolge "ein besonderes Erbe"

Die Nachfolge von Rudi Völler betrachtet Rolfes als "besonderes Erbe". Gleichwohl betont der neue Sport-Geschäftsführer, dass auch er "seine Fußstapfen" beim Werksklub hinterlassen will.

Rolfes möchte den Verein weiterentwickeln und ist deshalb offen für neue Ideen. "Jeder Neuerung hinterherzurennen" wolle er zwar nicht, dennoch gelte es "neue Dinge [...] zu testen und dabei zu hinterfragen."


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