Eintracht Frankfurt

Rode über sein Problem-Knie: "Nervt mich am allermeisten"

Yannik Möller
Gegen Fürth traf Sebastian Rode sogar noch
Gegen Fürth traf Sebastian Rode sogar noch / Alexander Hassenstein/GettyImages
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Sebastian Rode spielt zurzeit eine alles andere als einfache Saison. Wobei von "spielen" kaum die Rede sein kann: seine Knie-Probleme machen ihm immer wieder zu schaffen. Ein mögliches Karriere-Ende schmettert er nicht ab.


In der Bundesliga und der Europa League hat Sebastian Rode bislang gerade einmal fünf Einsätze für Eintracht Frankfurt absolvieren können. Nicht einmal konnte er aus der Startelf heraus starten, es reichte immer wieder nur für kurze Einsätze. Das liegt aber nicht an der fehlenden Begeisterung seitens Trainer Oliver Glasner an seinem Können, sondern an seinem Knie.

Das macht Rode schon seit einer inzwischen gefühlten Ewigkeit zu schaffen. Zuletzt ist der Eindruck entstanden, es könne auch mit Ruhe, Reha und Therapie nicht mehr vollends ausheilen. Die Bild brachte bereits ein potenzielles Karriere-Ende als Thema auf.

Der 31-Jährige äußerte sich nun selbst zu dem leidigen Thema (via Bild): "Mich nervt die Situation am allermeisten. Ich würde gerne mehr auf dem Platz stehen, das ist aber leider nicht möglich. Da bin ich im Austausch mit dem Trainer, wie wir das alles steuern und auch langfristig hinbekommen." Ein Problem, dass gut und gerne auch an den Nerven des Mittelfeldspielers zerren kann.

"Es ist natürlich auch nervig für alle anderen im Verein", weiß er. Dass er seit seiner Rückkehr und nach einem noch so kleinen Einsatz wieder Problem mit dem Knie hat, weil es erneut anschwillt und schmerzt, ist weder für ihn noch für den Verein eine gute Grundlage. Man weiß nie genau, wann, wie lange und wie intensiv auf ihn gebaut werden kann.

Daher tut sich Rode selbst auch schwer, ein theoretisch denkbares, vorzeitiges Ende seiner aktiven Karriere auszuschließen. Wenngleich er weiter klarstellt, dass sein Fokus ein ganz anderer ist: "Wenn man so einen Artikel liest, ist es nie schön, belastet mich aber auch wenig. Ich versuche, so schnell wie möglich wieder topfit zu sein, alles andere wird man sehen - da braucht sich keiner Sorgen um mich zu machen!"

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