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Durchbruch in Lille: Bayern-Flop Renato Sanches bei Topklubs im Fokus

Renato Sanches
Lille-Profi Renato Sanches kann die Rufe der Topklubs förmlich hören | Sylvain Lefevre/Getty Images

Vor guten einem Jahr wechselte Bayern-Flop Renato Sanches aus der Bundesliga zu LOSC Lille. In Frankreich konnte der Youngster endlich sein Potenzial abrufen und hat nun dem Vernehmen nach das Interesse sämtlicher Topklubs geweckt. Steht Sanches vor einem baldigen Abgang aus der Ligue 1?

Während Sanches für die Bayern in 53 Pflichtspielen magere zwei Tore schoss sowie drei weitere vorbereitete, konnte der 22-jährige Mittelfeldakteur sein Versprechen, allen zu beweisen, dass er ein guter Spieler sei, nun nachhaltig einhalten.

Renato Sanches
Renato Sanchez gelang in München einfach nicht der Durchbruch | TF-Images/Getty Images

Beim französischen Erstligisten fühlt sich der Portugiese jedenfalls pudelwohl, verpasste seit Jahresbeginn noch keine einzige Minute auf dem Spielfeld. Fünf direkte Torbeteiligungen in 30 Pflichtspielen untermauern zumindest einen kleinen aber feinen Aufwärtstrend, den der Nationalspieler gerne in Lille weiterführen soll.

Lille möchte Sanches trotz Offerten behalten

Für Sanches interessieren sich zwar gleich mehrere Topklubs, die es dem französischen Klub "erlauben, ihn für viel Geld zu verkaufen", aber Präsident Gérard López betonte gleich im selben Atemzug gegenüber dem französischen Hörfunksender RMC Sport, dass man den Spieler gerne halten wolle.

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Trotz zahlreicher Anfragen: Lille-Boss López möchte Sanches halten | FRANCOIS LO PRESTI/Getty Images

Auch aus Sicht des Spielers ist ein Verbleib im Norden Frankreichs durchaus sinnvoll. Nach enttäuschenden Jahren in München, hat das noch junge Talent hier die Möglichkeit seine bisher guten Leistungen konstant zu beweisen und in ein bis zwei Jahren bei entsprechender Reife den begehrten "nächsten Schritt" zu wagen.

Sanches wechselte für 20 Millionen Euro von der Isar zu den Franzosen, unterschrieb dort einen Vertrag bis 2023. Gelingt es ihm, weiterhin aufzublühen und noch mehr Offensivakzente zu setzen, so könnte er in einigen Jahren eine beachtliche Summe in die Kassen des Klubs spülen. Ziemlich clever also, dass López die lukrativen Angebote bis dato abzulehnen scheint.