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Reinier & BVB: Ein großes - und teures - Missverständnis

Jan Kupitz
Reinier
Reinier / Matthias Hangst/GettyImages
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Reinier wird den BVB in einem Monat wieder verlassen. Damit endet ein großes Missverständnis - und ein kostspieliges, wie die Marca vorrechnet.


Nachdem er in der vergangenen Saison wettbewerbsübergreifend nur 340 Einsatzminuten für Borussia Dortmund zu verzeichnen hatte, sieht Reiniers Bilanz in dieser Spielzeit ähnlich düster aus: Bis dato sind es sogar nur 330 Minuten, die er im schwarz-gelben Trikot absolvieren durfte - viele werden an den restlichen Spieltagen nicht mehr dazukommen.

Reiniers zweijährige Leihe entpuppt sich somit als ein einziger Fehlgriff für den BVB. Bei seiner Verpflichtung hatte man auf eine ähnliche Win-win-Situation wie bei Achraf Hakimi gehofft, stattdessen holten sich die Dortmunder aber nur einen teuren Bankdrücker ins Team.

Denn wie die Marca auflöst, hat die Reinier-Leihe den BVB einiges gekostet. 13,5 Millionen Euro, um genau zu sein: fünf Millionen Euro Leihgebühr, dazu kommen 8,5 Millionen Euro Gehalt für die zwei Jahre. Ein ziemliches Brett, erst recht in Pandemie-Zeiten.

Und auch wenn Michael Zorc, Aki Watzke und Co. in schöner Regelmäßigkeit (und nicht zu unrecht) auf die finanzielle Kluft zum FC Bayern hinweisen: Solche (teuren) Fehlgriffe wie bei Reinier sind es, die dazu beitragen, dass mit den vorhandenen Mitteln nicht mehr für den BVB herausspringt.

Die Transfers von Julian Brandt, Nico Schulz, Thorgan Hazard, André Schürrle und Co. lassen an dieser Stelle grüßen.


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