Real Madrid

Varane will Real Madrid verlassen - Ancelotti hofft auf Hazard und Bale

Simon Zimmermann
Raphael Varane sieht seine sportliche Zukunft nicht in Madrid
Raphael Varane sieht seine sportliche Zukunft nicht in Madrid / Alex Pantling/Getty Images
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Recht kompliziert muten die Transfer-Pläne bei Real Madrid in diesem Sommer an. Bei einem Verkauf von Raphael Varane müssten die Königlichen die Abwehr neu aufstellen. In der Offensive will man dagegen wohl erst 2022 den großen Transfer-Angriff starten. Trainer Carlo Ancelotti hofft in der Zwischenzeit auf zwei Alt-Stars.


Seit Wochen nun ranken sich die Gerüchte um einen Wechsel von Raphael Varane. Real Madrid würde nach Sergio Ramos den zweiten Stamm-Innenverteidiger verlieren. Wie The Athletic berichtet, soll es die klare Absicht des 28-jährigen Franzosen sein, die Königlichen zu verlassen. Demnach haben dessen Berater die Real-Verantwortlichen bereits über den Wechselwunsch informiert.

Da der Verteidiger in sein letztes Vertragsjahr geht, sind die Madrilenen fast schon zu einem Verkauf gezwungen. Neu-Coach Carlo Ancelotti soll von Präsident Florentino Perez bereits mitgeteilt bekommen haben, dass Varane den Klub verlassen könnte. Wohin es den Weltmeister von 2018 zieht, ist derweil noch nicht klar. Als mögliches Ziel gilt die Premier League. Laut The Athletic sollen Manchester United und Chelsea loses Interesse an einem Transfer zeigen, wobei die Red Devils am ehesten ein konkretes Angebot abgeben könnten. Als Ablöse will Real Madrid um die 50 Millionen Euro aufrufen.

Carlo Ancelotti
Carlo Ancelotti wird zum zweiten Mal Trainer von Real Madrid / Sam Bagnall - AMA/Getty Images

Man United denkt an Varane-Transfer

Im Old Trafford fragt man sich aktuell, ob man für Varane in die Vollen gehen soll oder das Geld nicht lieber in einen jüngeren Abwehrspieler investiert. Im Fokus stehen dabei Villarreals Pau Torres (24) und Sevillas Jules Koundé (22), der in Madrid schon als möglicher Varane-Nachfolger gehandelt wird. Beide würden die Red Devils aber eine ähnlich hohe Ablöse wie Varane kosten. Koundé könnte sogar noch mal deutlich teurer sein. Seine Ausstiegsklausel beträgt schließlich 80 Millionen Euro.

Bei Real Madrid könnte Varane derweil nicht der einzige Abgang werden, der die Kassen der Königlichen füllen soll. Auch bei Eden Hazard, Gareth Bale, Isco, Martin Odegaard und Luka Jovic würde man sich Angebote anhören. Schließlich ist Real auf Einnahmen angewiesen, will man den Kader mit neuer Star-Power auffrischen. Die Rede ist natürlich vor allem von Kylian Mbappé, den man unbedingt im Bernabeu sehen möchte. Der Plan soll aktuell aber lauten, den französischen Star-Angreifer erst zur Saison 2022/23 zu verpflichten. Dann wäre Mbappé ablösefrei, sollte er zuvor seinen Vertrag bei PSG nicht verlängern.

Ancelotti will auf Hazard und Bale setzen

In der Zwischenzeit soll Ancelotti versucht sein, Eden Hazard und Gareth Bale in die Spur zu bringen. Beide Stars will der neue, alte Real-Trainer halten und neues Selbstvertrauen einflößen. Das gilt insbesondere für Hazard, der zwei äußerst enttäuschende Jahre im Real-Trikot hinter sich hat. Bei Bale wolle der Italiener zunächst ausloten, wie motiviert der Waliser für ein weiteres Jahr in Madrid ist.

Eden Hazard
Eden Hazard soll im dritten Real-Jahr endlich heiß laufen / Isosport/MB Media/Getty Images

Schafft Ancelotti bei Hazard und Bale das Potenzial herauszukitzeln, würde das perfekt zu den Transfer-Plänen der Königlichen passen. Dann könnte man in der Offensive die Füße tatsächlich noch ein Jahr still halten, um 2022 endlich den Deal mit Mbappé abzuschließen. Und wer weiß, vielleicht gelingt dann auch noch der Coup mit Erling Haaland. Auf einen Schlag hätte man wieder eine neue galaktische Sturmreihe zur Verfügung.

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