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Transfer

Real Madrid mit finalem Angebot für Mbappe

Jan Kupitz
Wird PSG bald schwach und lässt Mbappe ziehen?
Wird PSG bald schwach und lässt Mbappe ziehen? / BSR Agency/Getty Images
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Real Madrid hat sein erstes Angebot für Kylian Mbappe noch einmal nachgebessert. Nun liegt es an Paris Saint-Germain, dieses anzunehmen - nochmal werden die Königlichen ihre Offerte im Anschluss nicht erhöhen.


Stolze 160 Millionen Euro hatte Real zu Wochenbeginn geboten, um Kylian Mbappe bereits in diesem Sommer unter seine Fittiche nehmen zu können. Ein wahnsinniger Preis, wenn man bedenkt, dass der Superstar in zehn Monaten ablösefrei ist und ohnehin zu keinem anderen Verein als den Madrilenen wechseln möchte.

Doch PSG lehnte das Angebot bekanntlich ab. Sportdirektor Leonardo erklärte, dass 160 Millionen Euro nicht Mbappes Wert widerspiegeln würden - damit es zu einem Transfer kommt, müssten die Forderungen der Franzosen erfüllt werden. Diese liegen wohl bei knapp 200 Millionen Euro. Ohnehin sei man in der französischen Hauptstadt nach wie vor bestrebt, den Vertrag des 22-Jährigen zu verlängern.

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Al Khelaifi und Perez streiten um Mbappe / FRANCK FIFE/Getty Images

Laut übereinstimmenden Medienberichten haben die Königlichen mittlerweile noch ein paar Millionen Euro draufgepackt: 170 Millionen Euro plus zehn Millionen Euro Boni wäre Real nun bereit zu zahlen. El Chiringuito und Transferexperte Fabrizio Romano vermelden darüber hinaus, dass dieses Angebot das letzte Wort von Real-Boss Florentino Perez sei. 'Friss oder stirb' - oder in anderen Worten: Nehmt die 180 Millionen Euro oder Mbappe wechselt 2022 ablösefrei.

Ronaldo bei PSG definitiv kein Thema

Ob PSG zum nachgebesserten Angebot ja sagt, bleibt abzuwarten. Vereinspräsident Nasser Al Khelaifi reagierte gegenüber BeIN Sports zunächst ablehnend: "Ich möchte ganz klar sagen, dass jeder unseren Standpunkt kennt. Das ist ganz klar, wir werden ihn nicht ändern."

Eine Verpflichtung von Superstar Cristiano Ronaldo schloss Al Khelaifi dagegen kategorisch aus, selbst wenn Mbappe in den kommenden Tagen noch wechseln sollte. "Das [sein Transfer] ist nicht einmal eine Diskussion", stellte er klar.

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