RB Leipzig: Rose deutet Wechsel im Tor an

Peter Gulacsi
Peter Gulacsi / Robbie Jay Barratt - AMA/GettyImages
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RB Leipzig ist denkbar schlecht ins neue Jahr gestartet. Nun könnte es bei den Roten Bullen einen Wechsel im Tor geben.

Drei Spiele, drei Niederlagen, neun Gegentore - bei RB Leipzig kann man getrost von einem Fehlstart ins Jahr 2024 sprechen. Die Sachsen sind aufgrund der Talfahrt aus den Champions-League-Rängen gerutscht und müssen dringend die Kurve kriegen.

Dabei helfen könnte ein in Krisen gerne genutztes Mittel: ein Torwart-Wechsel! Cheftrainer Marco Rose deutete am Dienstag jedenfalls an (via rblive), dass er einen Tausch zwischen den Pfosten in Erwägung ziehe: "Wenn man aus drei solchen Spielen kommt, werden wir genau hinschauen: auch im Tor. Auch dort ist alles möglich am Wochenende."

Nach seiner Kreuzbandverletzung ist der frühere Stammkeeper Peter Gulacsi zwar schon seit Monaten wieder fit. Doch weil Janis Blaswich in dessen Abwesenheit zu überzeugen wusste, durfte er im Tor der Roten Bullen bleiben - zumindest bislang.

"Beide wissen, dass wir sehr offen und transparent mit der Situation umgehen. Wir können sehr glücklich sein, dass wir zwei solche Torhüter haben", sagte Rose über den Konkurrenzkampf im Tor.

Rose betonte, dass Blaswich an den fünf Gegentoren gegen den VfB Stuttgart "nicht auch nur ansatzweise" etwas könne. Außerdem habe man bei RBL "sicher kein Torwartproblem". Dass die Sachsen letztmals Ende Oktober (!) ohne Gegentor geblieben sind, dürfte aber auch dem Cheftrainer zu denken geben.

Hoffnung auf Orban-Rückkehr

Stabilität in die wacklige Defensive könnte nicht nur ein Torwart-Wechsel, sondern auch die Rückkehr von Willi Orban bringen. Nach seiner Knieverletzung steht der Kapitän vor dem Comeback: "Willi ist wichtig für uns. Er ist auf dem Weg zurück. Es geht jetzt darum zu sagen, wie viele Spielminuten er absolvieren und in welcher Spielphase er uns helfen kann."


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