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Sportdirektor-Suche bei RBL beendet? Liverpools Superhirn soll kommen

Yannik Möller
Oliver Mintzlaff hat endlich den richtigen Kandidaten gefunden
Oliver Mintzlaff hat endlich den richtigen Kandidaten gefunden / CATHRIN MUELLER / Getty Images
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RB Leipzig steht seit dem Abgang von Markus Krösche ohne Sportdirektor da. Mit Michael Edwards vom FC Liverpool scheint nun ein Favorit ausfindig gemacht worden zu sein. Er gilt als Superhirn der Reds.


Mehrere Monate lang musste RB Leipzig ohne einen Sportdirektor auskommen: Seit dem Abgang von Markus Krösche war diese Position nicht besetzt. Der 41-Jährige schloss sich zur laufenden Saison Eintracht Frankfurt an, wo er in den Vorstand wechselte.

Ungewöhnlich, dass eine eigentlich so wichtige Position bei einem Verein wie Leipzig so lange vakant bleibt. Insbesondere in der Zusammenarbeit mit Jesse Marsch als neuem Trainer wäre womöglich so manche Thematik ruhiger und besser angegangen worden. Oliver Mintzlaff, der Quasi-Chef des Klubs, hatte bislang einfach keinen passenden Kandidaten gefunden.

Leipzig mit guten Karten bei Edwards - trotz namhafter Konkurrenz

Laut Sport Bild hat sich das nun geändert. Demnach soll ein gewisser Michael Edwards der Favorit auf die zu besetzende Stelle sein. Er ist Sportdirektor beim FC Liverpool und gilt dort als Superhirn des Klubs. Verpflichtungen wie die von Mohamed Salah oder Virgil van Dijk werden vor allem ihm und seiner Arbeit zugeschrieben.

Bei den Reds hat er über die letzten Jahre sehr viel erreicht - manche würden sagen, er habe alles erreicht. So überrascht es nicht unbedingt, dass er dem FC bereits mitgeteilt haben soll, im nächsten Jahr eine neue Herausforderung suchen zu wollen. Leipzig wittert die Chance, ihn vom eigenen Projekt zu überzeugen.

Ein Angebot, das durchaus reizvoll sein dürfte. Immerhin hätte er in der Bundesliga in gleicher Position mehr Entscheidungskraft als in England. So könnte er führender agieren, auch wenn er vor allem medial lieber im Hintergrund bleibt. In Liverpool verbesserte er auch die Jugendarbeit und die Infrastruktur weiter. Mintzlaff und er kennen sich zudem schon.

Dem Bericht zufolge sind die Sachsen aber nicht alleine mit ihrem Interesse. So sollen auch Newcastle United und Real Madrid eine potenzielle Bereitschaft Edwards' abklopfen. Trotz des großen Namens der Königlichen und der für einen Sportdirektor sicher spannenden, angedachten Entwicklung bei den Magpies soll Leipzig gute Karten haben.

So könnte er, wenn alles optimal und reibungslos abläuft, bereits zum Jahresanfang 2022 seine Arbeit beim Bundesligisten aufnehmen. Für beide Parteien könnte diese Zusammenarbeit sehr interessant werden.

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