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Freiburg-Protest gegen Leipzig: Mintzlaff feuert zurück

Oscar Nolte
Oliver Mintzlaff stichelt gegen den SC Freiburg
Oliver Mintzlaff stichelt gegen den SC Freiburg / Oliver Hardt/GettyImages
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Der SC Freiburg weigert sich, gemeinsames Merchandise für das DFB-Pokalfinale mit RB Leipzig zu machen. Auf den Fanartikel-Protest reagierte Leipzigs Geschäftsführer Oliver Mintzlaff nun scharf.


Das Pokalfinale zwischen dem SC Freiburg und RB Leipzig (21. Mai) hat seinen ersten Vorkriegsschauplatz. Die Breisgauer weigerten sich unlängst, gemeinsame Fanartikel mit dem kommerziell angelegten RB Leipzig anzubieten. Oliver Mintzlaff schlug im Sport1-Doppelpass zurück.

Mintzlaff mit Spitze gegen SC Freiburg

"Wir sind zum dritten Mal im Pokalfinale, davor gegen Bayern und Dortmund. Beide haben uns mit Respekt und auf Augenhöhe behandelt. Mehr muss ich dazu wohl nicht sagen", stänkerte Geschäftsführer Mintzlaff, dessen Aufgabe seit Jahren die vehemente Verteidigung des Modells RB Leipzig ist.

Dem SC Freiburg spricht Mintzlaff in der Debatte um die gemeinsamen Artikel ein Stück weit die Integrität ab. "Wenn die nächste Wahl ansteht, wird uns Oliver Leki (Geschäftsführer beim SC Freiburg, Anm.) hinter verschlossenen Türen die große Wertschätzung entgegen bringen und sagen, dass er mit uns ähnliche wirtschaftliche Interessen teilt sowie die gleiche Ansicht bei der TV-Verteilung hat, damit er die Stimme von RB Leipzig bekommt. Wir machen die Dinge halt nicht nur hinter verschlossenen Türen und sind ein offener und transparenter Verein."

Neben dieser Spitze gegen den Sport-Club warb Mintzlaff einmal mehr für den Verein und bezeichnete RB Leipzig als "Bereicherung für den deutschen Fußball", der aus ebendiesem "nicht mehr wegzudenken" sei.


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