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Bericht: Szoboszlai kann RB Leipzig dank Ausstiegsklausel verlassen

Jan Kupitz
Dominik Szoboszlai besitzt bei RB Leipzig eine Ausstiegsklausel
Dominik Szoboszlai besitzt bei RB Leipzig eine Ausstiegsklausel / Martin Rose/Getty Images
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Das werden die Fans von RB Leipzig nicht gerne hören: Offenbar hat Dominik Szoboszlai eine Ausstiegsklausel in seinem Vertrag steht, die es ihm schon ab dem kommenden Sommer erlauben soll, die Roten Bullen zu verlassen.


Ausstiegsklauseln waren schuld, dass RB Leipzig in diesem Sommer seine Stamm-Innenverteidigung verloren hat. Sowohl Dayot Upamecano (42,5 Mio. Euro), als auch Ibrahima Konaté (40 Mio. Euro) nutzten die Optionen in ihren Arbeitspapieren, um die Sachsen ohne größere Probleme zu verlassen.

Das brachte den Roten Bullen zwar eine hübsche Stange Geld ein, doch wer weiß, wie viel die beiden Stars in ein, zwei Jahren bei entsprechender Entwicklung noch hätten einspielen können.

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Upamecano und Konaté konnten dank Ausstiegsklausel gehen / ROBERT MICHAEL/Getty Images

Auch bei Dominik Szoboszlai besteht die Gefahr, dass RBL den Ungarn per Klausel verlieren könnte. Allerdings ist der Betrag beim Offensivkünstler um einiges höher angesetzt, als das bei Upa und Konaté der Fall war.

Laut Angaben der Sport Bild ist beim 20-Jährigen eine Ausstiegsklausel in Höhe von 70 Millionen Euro verankert - gültig schon ab dem kommenden Sommer. Von dieser Summe müsste Leipzig aber wohl 20% (=14 Millionen Euro) an RB Salzburg abdrücken, das sich beim Verkauf des Ungarn eine Weiterverkaufsbeteiligung sichern konnte.

Szoboszlai war im Winter 2021 für 20 Millionen Euro von den Österreichern zu RBL gewechselt, sein aktueller Marktwert wird bei Transfermarkt auf 25 Millionen Euro geschätzt. Der 20-Jährige hatte das erste Halbjahr aufgrund von hartnäckigen Adduktorenproblemen verpasst und konnte erst in dieser Saison sein Debüt für den deutschen Vizemeister feiern. Mit drei Treffern in vier Spielen zeigte Sozoboszlai direkt, was für ein riesiges Talent er ist.

Geht seine Entwicklung wie geplant weiter, dürften die 70 Millionen Euro nicht zu hoch angesetzt sein...

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