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RB Leipzig: Mintzlaff-Posten soll (vorerst) nicht neu besetzt werden

Yannik Möller
Oliver Mintzlaff
Oliver Mintzlaff / Alex Grimm/GettyImages
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Mit dem Abschied von Oliver Mintzlaff bei RB Leipzig ist der Geschäftsführer-Posten vakant. Zunächst ist jedoch kein Nachfolger angedacht. Max Eberl wird die Führungsetage komplettieren.


Der Quasi-Chef der Leipziger geht von Bord, um beim Red-Bull-Konzern in die Führung zu wechseln. Oliver Mintzlaff verlässt den Bundesligisten nach fast sieben Jahren als Geschäftsführer und etwas mehr als acht Jahren als Vorstandsvorsitzender.

Sein Wechsel in die Konzernzentrale von Red Bull hat damit direkte Folgen für RBL. Allen voran: Ein leerer Posten, den der 47-Jährige hinterlässt.

Direkter Mintzlaff-Nachfolger in Leipzig nicht angedacht

Der Sportbild nach soll dieser Posten aber nicht mit einem direkten Nachfolger neu besetzt werden. Zumindest ist dieser Schritt derzeit nicht angedacht.

Stattdessen soll es in der Geschäftsführung eine flache Hierarchie "mit gleichberechtigten Geschäftsführern" geben, so der Bericht. Somit würde die Chef-Etage nur aus drei CEOs bestehen: Florian Hopp für die Finanzen, Johann Plenge für die Strategie - und in etwa einem Monat kommt Max Eberl für den Sport hinzu.

Diese Besetzung soll vorerst reichen. Es sei zudem "möglich", dass einer der drei noch zusätzlich zum Sprecher der Geschäftsführung ernannt wird. Dadurch käme die Rolle zumindest dem öffentlichen Auftreten Mintzlaffs gleich.

Er selbst wird die Entscheidungen weiter mit-orchestrieren. Immerhin ist er weiterhin Teil des Aufsichtsrates, der federführend für die Besetzung im sportlichen Bereich verantwortlich ist.


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