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RasenBallsport Leipzig

Marsch-Aus bei RB war schwierig für Forsberg: "Vor allem auch mental"

Yannik Möller
Emil Forsberg hat das Marsch-Aus erst später verkraftet
Emil Forsberg hat das Marsch-Aus erst später verkraftet / Lukas Schulze/GettyImages
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Das Aus von Jesse Marsch hat bei RB Leipzig so manchen Plan über den Haufen geworfen. Auch für Emil Forsberg war die Entwicklung schwierig zu verkraften - der Schwede hatte eine gute Beziehung zum Ex-Coach.


Inzwischen liegt die Freistellung von Jesse Marsch bei RB Leipzig einige Wochen zurück. Eine Entwicklung, die sowohl die Pläne des Vereins als auch die Stimmung innerhalb der Mannschaft ordentlich durcheinandergewirbelt hat.

Besonders betroffen war Emil Forsberg. Das hat er nun im Interview mit der Bild zugegeben. "Es war keine gute Zeit, für mich persönlich, vor allem auch mental. Wir hatten die sieben Jahre, die ich in Leipzig bin, immer nur Erfolg. Jetzt gab es erstmals Gegenwind und das war nicht ganz einfach für alle", erklärte der 30-Jährige.

Forsberg stand Marsch "sehr nah" - Frust über Mitschuld am Trainer-Aus

Er selbst habe Marsch "sehr nah" gestanden und zu ihm ein "gutes Verhältnis" gehabt. Deshalb war der Schwede vom Trainer-Aus nochmal mehr betroffen, als manch anderer Spieler. Zumal er die Schuld allen voran beim Team sah: "Wenn du nicht auf dem Platz lieferst und dann der Trainer weg ist, dann liegt das nicht nur an ihm, sondern an allen Spielern. Es war für mich aber auch das erste Mal, dass ich da so erlebt habe."

- Forsberg mit seiner Trophäe zum Fußballer des Jahres in Schweden

Umso wichtiger ist es nun, mit Domenico Tedesco an die vorigen Erfolge wieder Stück für Stück anzuknüpfen. "Ich finde, wir spielen unter ihm anders. Das sieht man daran, wie viele Lösungen wir mit dem Ball haben - auch wenn wir das gegen Bielefeld wirklich schlecht umgesetzt haben", fand er ein vorzeitiges Lob für den neuen Trainer.

Forsberg zeigte sich optimistisch bezüglich der Rückrunde: "Wir sind viele tolle Kicker im Team, der Trainer nutzt das. Auch wenn wir die ersten drei Monate nicht viel gezeigt haben: Wir sind noch in drei Wettbewerben vertreten und wollen in allen das Beste rausholen."

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