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Anfragen für Marcel Halstenberg: Wie geht's weiter?

Jan Kupitz
Was wird aus Marcel Halstenberg?
Was wird aus Marcel Halstenberg? / Stuart Franklin/Getty Images
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Marcel Halstenberg ist bei RB Leipzig seit Jahren eine feste Bank. Doch die Vertragsverlängerung gestaltet sich schwierig.


Im Sommer 2022 enden bei den Roten Bullen gleich vier Verträge: Neben Willi Orban, Emil Forsberg und Marcel Sabitzer wäre auch Marcel Halstenberg in 15 Monaten ohne gültiges Arbeitspapier.

RBL-Sportdirektor Markus Krösche zeigte sich zuletzt aber entspannt und betonte im kicker, dass man sehen werde, "wie sich die Dinge entwickeln, wie sie ihre Zukunft sehen und wie wir die Zukunft angehen wollen".

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Nagelsmann zählt auf Halstenberg / UWE ANSPACH/Getty Images

Nachdem es bereits Gespräche mit Orban gegeben haben soll, fand nun offenbar auch ein Austausch mit Halstenberg statt. Der deutsche Nationalspieler steht bereits seit 2015 in Leipzig unter Vertrag und hat sich nach der Ankunft vom offensivstarken Angelino mittlerweile als linker Innenverteidiger in der Dreierkette festgespielt. Julian Nagelsmann baut fest auf den 29-Jährigen.

Halstenberg wünscht sich Gehaltserhöhung

Laut Angaben der Bild gestalten sich die Vertragsgespräche mit dem Linksfuß bislang aber nur wenig zufriedenstellend. Demnach würde der Verein Halstenbergs Bezüge von schätzungsweise 4,3 Millionen Euro pro Jahr gerne beibehalten - der Spieler erhofft sich aber wohl eine Gehaltserhöhung, obwohl er bereits zu den Spitzenverdienern der Roten Bullen zählt. Von fehlender Wertschätzung ist im Bericht die Rede.

Wie es weitergeht, steht in den Sternen. Der Bild zufolge sollen Halstenberg aber bereits Anfragen aus der Bundesliga und dem Ausland vorliegen - kommt man bei einer Vertragsverlängerung auf keinen gemeinsamen Nenner, scheint ein Wechsel denkbar. Nach Dayot Upamecano (wechselt zum FC Bayern) wäre es bereits der zweite Abgang in der Defensive.

Womöglich handelt es sich bei dem Vertragsärger aber auch erstmal um das fast schon obligatorische Säbelrasseln, um die eigene Verhandlungsposition zu verbessern. Ganz große Panik muss man in Sachsen definitiv noch nicht schieben.

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