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Konaté-Wechsel nach Liverpool vor Abschluss - Guter Deal für RB Leipzig?

Simon Zimmermann
Ibrahima Konaté wird bald zum FC Liverpool wechseln
Ibrahima Konaté wird bald zum FC Liverpool wechseln / Cathrin Mueller/Getty Images
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Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis sich Ibrahima Konaté dem FC Liverpool anschließen wird. In Leipzig kann man den Abgang des zweiten Innenverteidiger-Juwels aber gut verkraften.


Der Wechsel von Ibrahima Konaté zum FC Liverpool steht kurz bevor. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge ist der Deal so gut wie perfekt. Sky-Experte Max Bielefeld erklärte, der Transfer sei "zu 98 Prozent durch". Demnach habe sich der 22-jährige Innenverteidiger von RB Leipzig bereits mit den Reds über einen Fünfjahres-Vertrag bis 2026 geeinigt. Es wird erwartet, dass Liverpool die Ausstiegsklausel bald ziehen wird.

Rund 30 bis 40 Millionen Euro wird der Franzose die Reds dann an Ablöse kosten. Die Leipziger verlieren nach Upamecano damit das zweite große Abwehrtalent, nehmen dadurch aber mindestens 70 Millionen Euro ein. Der kicker spricht sogar von einem Sockelbetrag von 40 Millionen Euro, der für Konaté fällig würde.

RB Leipzig auch ohne Upamecano und Konaté gut aufgestellt

Zwar muss Neu-Coach Jesse Marsch die Abwehr ohne Upamecano und Konaté neu aufstellen. In der aktuellen Corona-Situation ist aber vor allem der Deal mit Konaté auf den zweiten Blick gar nicht so schlecht für RB. Der 22-Jährige ist zwar hoch talentiert, zeigte sich in den vergangenen beiden Jahren aber auch extrem verletzungsanfällig. Für Ersatz hat man in Leipzig jedenfalls schon gesorgt. Josko Gvardiol (19) kommt von Dinamo Zagreb, Mohamed Simakan (21) von Racing Straßburg. Das Abwehr-Duo kostet RB zusammen knapp unter 35 Millionen Euro. Zudem wurde kürzlich der Vertrag mit Willi Orban langfristig verlängert.

Konaté dagegen wird Leipzig nach vier Jahren verlassen, nachdem er 2017 ablösefrei aus Sochaux gekommen war. In Liverpool hofft man, dass der Franzose langfristig zu einer Top-Alternative neben Virgil van Dijk und Joe Gomez wird. Die Kaufoption bei Ozan Kabak wird deshalb nicht gezogen werden.

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