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RB Leipzig: Eberl-Deal hakt, Rose als Tedesco-Nachfolger?

Daniel Holfelder
Bei RB bald wieder vereint? Max Eberl und Marco Rose
Bei RB bald wieder vereint? Max Eberl und Marco Rose / INA FASSBENDER/GettyImages
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Dass RB Leipzig Max Eberl verpflichten will, ist kein Geheimnis. Allerdings liegen die beiden Klubs bei der Ablösesumme für den Manager noch weit auseinander. Außerdem tauchen in Leipzig die ersten Gerüchte um einen Nachfolger für Domenico Tedesco auf. Marco Rose soll bei den Sachsen hoch im Kurs stehen.


Wie die Bild-Zeitung berichtet, ist Borussia Mönchengladbach von der ursprünglichen Ablöseforderung von zehn Millionen Euro für Eberl abgerückt. Intern hat man sich bei der Fohlenelf auf eine Summe von mindestens fünf Millionen Euro plus Boni geeinigt.

Die Gladbacher argumentieren, dass Leipzig im Sommer 2021 rund 25 Millionen Euro für Ex-Trainer Julian Nagelsmann kassierte. Dass Eberl (Vertrag in Gladbach bis 2026) als Sportdirektor sogar über der Trainerposition steht, müsse sich auch in der Ablösesumme für ihn widerspiegeln.

Wie die Bild weiter schreibt, lag das erste Leipziger Angebot, das Gladbachs Finanzchef Stephan Schippers sofort ablehnte, lediglich bei etwas mehr als 500.000 Euro. Unklar ist außerdem, zu welchem Zeitpunkt Eberl bei RB einsteigen soll.

Rose als Tedesco-Nachfolger?

Neben den Ablöseverhandlungen um den neuen Sportdirektor hat Leipzig mit sportlichen Problemen zu kämpfen. Nach dem schwachen Saisonstart mit nur fünf Punkten aus fünf Spielen gerät Trainer Domenico Tedesco zunehmend unter Druck.

"Das gehört dazu. Ich versuche, mich mit Arbeit im Sinne von Spielvorbereitung abzulenken. Ich freue mich auf die englischen Wochen. Alles andere kann ich schwer beeinflussen", sagt der Deutsch-Italiener vor dem Champions-League-Auftakt gegen Schachtjor Donezk zwar. Tedesco dürfte aber längst mitbekommen haben, dass trotz der beeindruckenden vergangenen Saison schon über seinen Nachfolger diskutiert wird.

Bild zufolge spielt Marco Rose in den Überlegungen von Geschäftsführer Oliver Mintzlaff eine zentrale Rolle. Sollte es tatsächlich zur Trennung von Tedesco kommen, wäre der 45-Jährige der Favorit auf den Trainerposten.

Rose kennt RB nicht nur aus seiner erfolgreichen Zeit in Salzburg. Der ehemalige BVB-Coach ist gebürtiger Leipzig und lebt mit seiner Familie nur einen Katzensprung entfernt in der Kleinstadt Taucha. Außerdem wäre für Rose auch die Zusammenarbeit mit Max Eberl nichts Neues...


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