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BVB: So steht es um Guerreiro

Jan Kupitz
Raphael Guerreiro
Raphael Guerreiro / Alex Grimm/GettyImages
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Das wäre extrem bitter: Der BVB muss eventuell auch am Wochenende auf Raphael Guerreiro verzichten.


Nachdem er eineinhalb Monate ausgefallen war, konnte Guerreiro erst am vergangenen Samstag beim 2:1-Sieg gegen Stuttgart sein Comeback feiern. Auch im Hinblick auf das Champions-League-Spiel gegen Sporting wurde er bereits nach einer knappen Stunden ausgewechselt - beim Leistungsträger wollte man ob der langen Pause kein Risiko eingehen.

Doch alle Vorsicht hat nichts genutzt, denn beim Aufwärmen vor dem Sporting-Spiel verletzte Guerreiro sich erneut. Statt des Portugiesen rückte kurzfristig Nico Schulz in die Startelf, der jedoch einen gebrauchten Abend erwischte und zur Halbzeit rausgenommen wurde.

Das Spiel in Lissabon hat wieder einmal gezeigt, wie wichtig es wäre, dass Guerreiro gesund bliebe. Am Samstag steht beim VfL Wolfsburg das nächste Topspiel an, bei dem sein Mitwirken eine große Hilfe wäre. Doch ob er es bis dahin rechtzeitig packt, ist fraglich.

"Er hat beim Aufwärmen etwas gespürt und das Signal gegeben, dass er nicht spielen kann. Daraufhin haben wir reagiert", erläuterte Michael Zorc gegenüber den Ruhr Nachrichten und ließ einen Einsatz des 27-Jährigen offen: "Er hat muskuläre Probleme verspürt. Wir müssen schauen – es ist ja jetzt schon Donnerstag – ob das bis Samstag reicht."

Das Positive ist, dass bei Guerreiro immerhin "nichts kaputtgegangen", sprich kein struktureller Schaden am Muskel entstanden, sei.

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