Transfer

Sterling ein Kandidat beim FC Chelsea

Jan Kupitz
Raheem Sterling
Raheem Sterling / Christian Kaspar-Bartke/GettyImages
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Raheem Sterling könnte Manchester City im Sommer den Rücken kehren und zur Ligakonkurrenz wechseln. Insbesondere der FC Chelsea beobachtet die Entwicklung rund um den Angreifer.


Da Sterlings Vertrag bei den Skyblues im Sommer 2023 ausläuft, muss in den kommenden Wochen eine Entscheidung über seine Zukunft getroffen werden. Erklärt er sich nicht zu einer Verlängerung bei City bereit, wäre ein Verkauf die logische Konsequenz.

Laut Angaben des Telegraph hat der englische Nationalspieler noch nicht final entschieden, wie es weitergehen soll. Die allgemeine Tendenz gehe jedoch dahin, dass er den aktuellen englischen Meister nach sieben Jahren verlassen wird.

Eine Rolle in diesen Überlegungen spielen gewiss die Verpflichtungen von Erling Haaland und Julian Alvarez, die Sterling ab Sommer die Spielzeit streitig machen wollen. Und auch bei Jack Grealish, dem Stareinkauf des letzten Jahres, wird erwartet, dass er in seinem zweiten Jahr im Etihad Stadium deutlich mehr (Startelf-)Einsätze erhalten wird. Mit Hinblick auf die WM in Katar wäre ein Wechsel von Sterling naheliegend, um seine Position bei den Three Lions nicht zu gefährden.

Chelsea: Mehrere Argumente für Sterling-Transfer

Der Telegraph führt aus, dass der FC Chelsea in diesem Fall ein heißer Kandidat für einen Transfer wäre. Für die Blues wäre Sterling "eine interessante Option" - auch, weil er in den letzten fünf Spielzeiten in der Premier League jeweils zweistellig getroffen hat und mit 27 Jahren gerade in das beste Fußballalter kommt. Zudem soll Sterling gut in das Gehaltsgefüge der Londoner passen.

Einzig die Ablöse dürfte happig ausfallen: Laut Bericht würden wohl 50-60 Millionen Pfund (58-70 Millionen Euro) fällig werden - obwohl sein Vertrag nur noch ein Jahr läuft. Doch weil ausländische Stürmer (Alvaro Morata, Gonzalo Higuain, Timo Werner und Romelu Lukaku) zuletzt Probleme hatten, ihre Leistungen in die Premier League zu transportieren, scheint man an der Stamford Bridge bereit, für einen auf der Insel erprobten Spieler etwas mehr Geld in die Hand zu nehmen.


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