Bundesliga

Raffael denkt über Karriereende nach: "Gibt noch Kontakt nach Brasilien"

Yannik Möller
Raffael wird vor allem mit Gladbach verbunden
Raffael wird vor allem mit Gladbach verbunden / Lukas Schulze/GettyImages
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Der ehemalige Bundesliga-Profi Raffael erwägt sein Karriereende zu beschließen. Kontakt zu brasilianischen Klubs gibt es zwar noch - aber offenbar reifen die Gedanken an ein Ende der Spielerlaufbahn.


In der Bundesliga war er allen voran für Borussia Mönchengladbach aktiv: ganze 201 Pflichtspiele absolvierte Raffael für die Fohlenelf. Über sieben Jahre lang (2013 bis 2020) trug der "Maestro" das Trikot des Klubs, für den er in seiner gesamten Karriere am häufigsten auf dem Platz stand.

Das kann und wird sich auch nicht mehr ändern. Im Gegenteil: der heute 36-Jährige denkt offen über ein Ende seiner Spielerkarriere nach. Gegenüber der RP erklärte er (via transfermarkt): "Es gibt noch Kontakt zu Vereinen nach Brasilien, aber es kann auch sein, dass ich jetzt im Winter aufhöre oder im nächsten Sommer meine Karriere beende."

Bis zuletzt stand er beim slowakischen Verein Pohronie unter Vertrag. In die Rückrunde wird er aber nicht mehr dort auflaufen, die Zusammenarbeit wurde beendet. Die Frage ist also, ob er sich nochmal einem Klub in seiner Heimat Brasilien anschließt, oder ob er seine Schuhe bereits jetzt in diesem Winter an den Nagel hängt.

So oder so: Raffael hatte eine ereignisreiche und unterhaltsame Karriere. Neben Gladbach spielte er in Deutschland auch mehrere Jahre für Hertha BSC (163 Einsätze). Bei Schalke 04 verbrachte er zwischenzeitlich lediglich leihweise ein halbes Jahr, lief dementsprechend auch nur 16 Mal für die Gelsenkirchener auf.

Mit Hertha feierte er 2011 den Meistertitel der 2. Bundesliga, mit der Borussia spielte er auch in der Europa League und in der Champions League. Einige Jahre zuvor räumte er mit dem FC Zürich zweimal hintereinander die Meisterschaft in der Schweiz ab.

Nun zählt für ihn vor allem eins: "Ich bin wieder bei meiner Familie, das ist für mich wichtig. Ich habe sie sehr vermisst."

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