Paris SG

Bericht: Kylian Mbappé fordert verbotene Klausel für Vertragsverlängerung bei PSG

Simon Zimmermann
Kylian Mbappé verballerte gegen die Schweiz den entscheidenden Elfmeter
Kylian Mbappé verballerte gegen die Schweiz den entscheidenden Elfmeter / Marcio Machado/Getty Images
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Kylian Mbappé und PSG - Beziehungsstatus: kompliziert. Der 22-Jährige soll nun eine ganz spezielle Forderung gestellt haben, damit er seinen Vertrag in Paris verlängert. In der Ligue 1 sind solche Vertragsklauseln allerdings verboten.


Was will Kylian Mbappé? Frankreichs Superstar steht bei PSG nur noch eine Saison unter Vertrag. Zuletzt hieß es, der 22-Jährige wolle nicht verlängern und stattdessen mit Ablauf des Kontrakts im Sommer 2022 ablösefrei wechseln. Die französische L'Equipe hatte berichtet, dass Mbappé eine Verlängerung ausgeschlossen habe.

Die Real-nahe spanische Marca schreibt nun dagegen, dass Mbappé eine Verlängerung nicht kategorisch ausschließe. Allerdings stellt der Angreifer eine ganz besondere Forderung, die die PSG-Bosse nicht erfüllen wollen.

Demnach will Mbappé eine Klausel im Vertrag, die ihm zusichert, PSG bei einem passenden Angebot verlassen zu dürfen. Eine Art Ausstiegsklausel also. Das Problem: die sind in der Ligue 1 offiziell verboten. Bei PSG wolle man sich ohnehin nicht auf ein solches Vertragswerk einlassen - die beispielsweise auch mündlich als Gentlemens Agreement geschlossen werden könnte.

Muss sich PSG am Ende auf Mbappés Forderung einlassen?

Da Mbappé zu den Bossen ein gutes Verhältnis pflegt, sind beide Seiten daran interessiert, die Fronten nicht weiter zu verhärten. Aus PSG-Sicht könnte es allerdings durchaus Sinn machen, sich auf Mbappés Forderung einzulassen. Denn sollte er tatsächlich nicht verlängern, muss man den 145-Millionen-Euro-Transfer 2022 ohne Gegenwert ziehen lassen. Mit einer Art Ausstiegsklausel würde PSG wenigstens noch eine Ablöse kassieren können.

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