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Wegen Unterstützung der Ukraine: China wird Premier League nicht ausstrahlen

Daniel Holfelder
Wie hier in Leicester wird die Premier League im Zeichen der Solidarität mit der Ukraine stehen
Wie hier in Leicester wird die Premier League im Zeichen der Solidarität mit der Ukraine stehen / Michael Regan/GettyImages
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Das Premier-League-Wochenende steht im Zeichen der Solidarität mit der Ukraine. In China sollen die englischen Spiele deshalb nicht ausgestrahlt werden.


In der Premier League werden an diesem Wochenende Kapitänsbinden in ukrainischen Farben getragen, außerdem wird auf den Anzeigetafeln der Slogan "Football Stands Together" vor dem Hintergrund der ukrainischen Flagge zu sehen sein.

Die BBC hat nun erfahren, dass die Spiele deshalb in China nicht zu sehen sein werden. Der chinesische Staatssender iQiyi Sports wird die Premier League an diesem Wochenende nicht ausstrahlen. Hintergrund ist das enge russisch-chinesische Bündnis.

Einen ähnlichen Fall hatte es bereits 2019 gegeben. Nachdem Mesut Özil in den sozialen Medien Kritik am chinesischen Umgang mit muslimischen Uiguren geäußert hatte, war das Spiel zwischen Özils damaligem Klub Arsenal und Manchester City in China nicht gezeigt worden.

Bislang hat sich die Führung der Premier League nicht zu der chinesischen Entscheidung geäußert.

Vor wenigen Tagen indes hatte Premier League-Boss Richard Masters angekündigt, die Verträge mit russischen Fernsehsendern überprüfen und gegebenenfalls kündigen zu wollen. Masters sagte außerdem:

"Ich hoffe, dass das russische Volk am Wochenende die klare Haltung des englischen Fußballs sehen kann." (zitiert via BBC)


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